Siemens so stark wie nie Siemens fährt Rekordgewinn ein und denkt an Trennung von Healthineers

Quelle: dpa 3 min Lesedauer

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Der Siemens-Konzern rauscht seit Langem von Gewinnrekord zu Gewinnrekord. Nun hat es wieder geklappt! Im Zuge der Entwicklungen wird es aber auch Änderungen geben ...

Der Münchener Siemens-Konzern wird jedes Jahr erfolgreicher, wie es heißt. Warum es trotz der schlechten Zeiten von einem Rekord zum anderen geht, wird hier erklärt. Parallel will man für noch schnelleres Wachstum sorgen und sich von der Tochter Healthineers trennen ...(Bild:  Siemens)
Der Münchener Siemens-Konzern wird jedes Jahr erfolgreicher, wie es heißt. Warum es trotz der schlechten Zeiten von einem Rekord zum anderen geht, wird hier erklärt. Parallel will man für noch schnelleres Wachstum sorgen und sich von der Tochter Healthineers trennen ...
(Bild: Siemens)

Siemens reiht trotz aller Krisen in der Welt, wie es heißt, einen Rekordgewinn an den anderen. Unter dem Strich verdiente der Konzern demnach im abgelaufenen Geschäftsjahr 10,4 Milliarden Euro. Das seien satte 16 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Siemens-Konzern-Chef Roland Busch sprach angesichts der Zahlen von einem Meilenstein: „Zum dritten Mal in Folge haben wir einen Rekord beim Gewinn nach Steuern erzielt. Sowohl beim Auftragseingang als auch bei den Umsatzerlösen landen wir mit dem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich gewachsen. Damit ist Siemens so stark wie nie!“

Das sind die Wachstumsmotoren für den Siemens-Erfolg

Den Gewinnsprung verdanke der Hightech-Konzern aus München einerseits einem milliardenschweren Sondereffekt aus dem Verkauf von Innomotics, der schon im ersten Quartal wirksam geworden war. Andererseits wirkt sich das brummende Geschäft in der Sparte Smart Infrastructure positiv aus, wie es weiter heißt. Dazu komme, dass das zuletzt vor sich hin dümpelnde Geschäft der Sektion Digital Industries mit der Automatisierungstechnik wieder Fahrt aufnehme und man dort im vierten Quartal des Geschäftsjahres leicht gewachsen sei. Siemens hat aber auch Umbaupläne! Zusammen mit seinen Jahreszahlen stellte Siemens auch gleich das Projekt One Tech Company vor. Das soll dazu führen, dass der Konzern noch schneller wachsen kann. Unter anderem soll der Umsatz im Digitalgeschäft bis 2030 verdoppelt werden, wie ein Ziel lautet. Auch will Siemens seine Position in Wachstumsregionen ausbauen. Das werde mit erhöhten Investitionen in den USA, China und Indien gepusht. Und in den kommenden drei Jahren soll eine Milliarde Euro in die KI-Angebote von Siemens gebuttert werden. Auch die Tochter Siemens Healthineers trug zum Gewinn bei. Hier will sich der Konzern allerdings von seiner Mehrheit trennen ...

Siemens erwägt Trennung von Sparte Healthineers

In einem ersten Schritt auf dem Weg des Auseinanderscheidens sollen 30 Prozent am Unternehmen vorzugsweise in Form einer Abspaltung an die Aktionäre der Siemens weitergereicht werden, wie man erfährt. Dieser Schritt kommt aber nicht überraschend. Diese Entkonsolidierung biete das Potenzial, langfristigen Wert für Siemens-Aktionäre als stärker fokussiertes Technologieunternehmen zu schaffen. Die Aktionäre hätten auch schon länger eine Trennung gefordert, weil Healthineers zu den anderen Geschäften keine Synergien aufweise und dabei auch noch viel Kapital binde. Siemens hatte zuletzt immer wieder Aktien verkauft und hält derzeit noch circa 67 Prozent. Mittelfristig strebe Siemens eine reine Finanzbeteiligung an. Auch bekräftigte Siemens seine progressive Dividendenpolitik, die auch nach der Entkonsolidierung von Siemens Healthineers fortgeführt werden soll.

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