Läuft gut! Siemens-Konzern kann Ergebnisprognose hochschrauben

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Nach einem, wie es heißt, guten Start in das neue Geschäftsjahr erhöht Siemens seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 ...

Gestern hat der Siemens-Konzern aus München verkündet, dass es ein guter Start ins neue Jahr war. Die Aktie kletterte auf ein Rekordhoch und die Ergebnisvorschau wurde verbessert. Hier einige Details ...(Bild:  Siemens)
Gestern hat der Siemens-Konzern aus München verkündet, dass es ein guter Start ins neue Jahr war. Die Aktie kletterte auf ein Rekordhoch und die Ergebnisvorschau wurde verbessert. Hier einige Details ...
(Bild: Siemens)

Siemens ist in seinen Wachstumsmärkten sehr gut positioniert, heißt es da. Künstliche Intelligenz ist laut Siemens-Chef Roland Busch dabei ein starker Wachstumstreiber für die Geschäfte. Diese fielen wohl deshalb zum Teil deutlich besser aus als erwartet. So erholte sich zum Beispiel die Sparte Digital Industries im Vergleich zum schwachen Vorjahresquartal. Die Aktie kletterte auf ein Rekordhoch von 273,30 Euro pro Papier, womit sich der Kursgewinn weiter fortsetzt. Experten beobachten mit Spannung, ob Siemens den Platzhirsch an der Börse, nämlich SAP, noch verdrängen wird. Die für Siemens entscheidende Gewinnkennziffer ist das Ergebnis pro Aktie vor bestimmten Kaufpreiseffekten. Und das soll 2025/26 auf 10,70 bis 11,10 Euro steigen, wie es weiter heißt. Zuvor waren die Münchner von 10,40 bis 11 Euro ausgegangen. Der Umsatz soll dagegen weiterhin um sechs bis acht Prozent auf vergleichbarer Basis zulegen. Nicht betrachtet werden dabei

Währungs- und Portfolio-Effekte.

Dennoch deutlich schlechter als im Vorjahresquartal

Siemens erwarte aber auch einen anhaltenden Gegenwind durch den starken Euro. Im ersten Quartal profitierte Siemens demnach von starken Zuwächsen im Digitalgeschäft, beim Thema Smart Infrastructure sowie in der Zugsparte Mobility. Auf vergleichbarer Basis erhöhte sich der Auftragseingang um zehn Prozent (auf 21,4 Milliarden Euro). Dabei warb Siemens große Aufträge für Rechenzentren für Cloud- und KI-Infrastruktur, hauptsächlich in den USA, ein, wie Busch erläuterte. Er geht davon aus, dass der Boom dort anhalten wird. Digital Industries verzeichnete den Angaben zufolge sowohl im Automatisierungs- als auch im Softwaregeschäft ein prozentual 2-stelliges Wachstum in Sachen Neugeschäft. Auch der Auftragsbestand erreichte mit 120 Milliarden Euro Volumen einen Rekordstand. Der Siemens-Umsatz legte auf vergleichbarer Basis um acht Prozent (auf 19,1 Milliarden Euro) zu. Das Ergebnis des industriellen Geschäfts stieg um 15 Prozent (auf 2,9 Milliarden Euro). Dieses Ergebnis übertrifft mal wieder das, was die Analysten erwarteten. Außer Digital Industries legten auch die anderen Kerngeschäfte von Siemens zu. Unter dem Strich verdiente Siemens aber 2,2 Milliarden Euro – und damit 43 Prozent – weniger als im Vorjahresquartal.

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