Sonderhoff auf der Fakuma 2018 Silikon-Vorteile kombiniert mit preislich attraktivem Polyurethan
Die neue FIP-CC-Technologie (Formed-In-Place Closed-Cell) von Sonderhoff bringt die hohe Wasserdichtigkeit der Silikonwelt mit den attraktiven Materialkosten der Polyurethane zusammen. Das Ergebnis heißt „Fermapor CC“.
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Die neuen Schaumdichtungen Fermapor CC auf PUR-Basis sind laut Sonderhoff bei Raumtemperatur vernetzende 2-Komponenten-Systeme, die mit dem speziellen FIP-CC-Aufschäumverfahren eine sehr feine, überwiegend geschlossenzellige Weichschaumdichtung bilden. Der große Vorteil sei, dass sie eine sehr geringe Wasseraufnahme haben sollen und ohne Ofen oder Feuchtigkeit aushärten würden.
Dicht trotz geringerer Verpressung
Anders als vergleichbare gemischtzellige Dichtungen muss die CC-Schaumdichtung wesentlich geringer verpresst werden als andere Systeme, um dennoch eine gleich gute Dichtleistung zu bieten. Die robuste, abriebfeste Oberfläche der CC-Schaumdichtung halte möglichen mechanischen Belastungen im Teilehandling problemlos stand. Selbst nach Beschädigung der Oberfläche verändert sich die Wasseraufnahme nur geringfügig, heißt es weiter. Die CC-Dichtung aus PUR sei außerdem sehr witterungsstabil und halte auch unter Einwirkung von Eiswasser dicht. Der FIP-CC-Applikationsprozess mit der neuen Dosieranlage DM 402 CC folgt laut Sonderhoff dem bekannten Fipfg -Verfahren, das in vielen Branchen der Produktionsstandard ist.
Erreicht Solldimension schon beim Dosieren
Neu ist laut Sonderhoff, dass durch physikalisches Schäumen der CC-Schaum bereits mit der Dosierung in seiner fast vollständigen Dichtungsdimension auf das Bauteil kommt. Dadurch könne der Anwender unmittelbar nach dem Dichtungsauftrag prüfen, ob die Dichtung in gleichbleibender Höhe über die ganze Bauteilkontur appliziert wurde. Fermapor CC ist deswegen besonders für 3D-Anwendungen und eine prozessnahe Qualitätskontrolle geeignet, heißt es. Auch ließen sich die Schaumdichte und -härte im laufenden Prozess über die Maschinenparameter einstellen.
Dichtmaterial mit Zeitvorteil verarbeiten
Die dafür verwendete Dosieranlage DM 402 CC benötigt nach Angabe des Ausstellers eine deutlich kürzere Einrichtzeit, weil eine Luftbeladung über die Vorratsbehälter entfällt. Die Materialwechsel sollen einfacher sein, weil für den CC-Schäumprozess keine Materialzirkulation notwendig sei. Aufgrund der weiter gesteigerten Wirtschaftlichkeit der FIP-CC-Technologie werden dem automatisierten Dichtungsschäumen folglich neue Anwendungsfelder erschlossen, wie Sonderhoff anmerkt.
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