Bruder Lack! Skoda Auto stärkt mit moderner Lackieranlage das Stammwerk

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Skoda hat mit der Grundsteinlegung für eine moderne Lackiererei einen weiteren wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung seines Stammwerks in Mladá Boleslav getan.

So wird sie mal aussehen! Gemeint ist die neue, moderne Lackieranlage, die Skoda Auto am Stammsitz Mladá Boleslav zu bauen gedenkt. Lesen Sie hier, warum ...(Bild:  Skoda Auto)
So wird sie mal aussehen! Gemeint ist die neue, moderne Lackieranlage, die Skoda Auto am Stammsitz Mladá Boleslav zu bauen gedenkt. Lesen Sie hier, warum ...
(Bild: Skoda Auto)

Die neue Lackieranlage bei Skoda, deren Eröffnung für 2029 geplant ist, wird pro Tag maximal 1.600 Fahrzeugen lackieren können, heißt es. Zusammen mit den bestehenden Anlagen werde die tägliche Gesamtlackierkapazität im Werk Mladá Boleslav dann 2.600 Fahrzeuge erreichen. Die moderne Anlage punktet mit Automatisierung, Robotik und fortschrittlicher Technik, um die Qualität jeder aufgetragenen Schutzschicht zu verbessern. Es mache keinen Unterschied, ob dabei ein Verbrenner oder ein Stromer durchlaufe. Sie wird übrigens auch zweifarbige Lackierungen und matte Oberflächen erledigen können. Sie wird über einen neuen Einbrennofen verfügen, der für die präzise Aushärtung der Lacke während des gesamten Lackiervorgangs optimiert ist. Eine kombinierte Energiequelle, die Biogas und Strom nutzt, wird die Flexibilität erhöhen, die Emissionen reduzieren und die Kosten senken. Die neue Lackiererei unterstütze auch das Ziel von Skoda Auto, die Produktion in den tschechischen Werken bis 2030 klimaneutral zu machen. Und außer einer Verringerung der flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) werden auch die CO2-Emissionen aus den Lackierprozessen um 28 Prozent reduziert.

So läuft das Ganze in der neuen Skoda-Lackiererei ab

Das neue Gebäude wird 301 Meter lang, 131 Meter breit und 32,5 Meter hoch sein – also vergleichbar mit einem siebenstöckigen Haus. Die Gesamtfläche umfasse 118.000 Quadratmeter (über 16 Fußballfelder) und das Fördersystem erstrecke sich auf 15 Kilometer. Die Anlage entsteht auf einem Gelände direkt neben der kürzlich eröffneten Laurin-&-Klement-Brücke, das derzeit als Abstellfläche für gefertigte Fahrzeuge genutzt wird. Die Lackierung gehört nicht zuletzt zu den wichtigsten Phasen der Fahrzeugproduktion, weil sie eine langfristige ästhetische Qualität und einen umfassenden Schutz gegen äußere Einflüsse garantiert. Der Oberflächenschutz der Karosserie besteht aus mehreren Schichten. Zunächst kommt eine kataphoretische Korrosionsschutzbeschichtung, dann eine PVC-Beschichtung in gefährdeten Bereichen, gefolgt von Vorlacken und Basislacken, die im Nass-in-Nass-Verfahren aufgetragen werden. Zum ersten Mal setze Skoda ein Verfahren ein, bei dem der farbintensive Basislack direkt auf die Kataphoreseschicht aufgetragen wird, ohne dass die Grundierung eingebrannt werden müsse. Das optimiere die Kosten ohne Qualitätseinbußen. Der abschließende Klarlack und das Aussprühen der Hohlräume mit Schutzwachs vervollständigen den Prozess, so dass insgesamt eine Schichtdicke von etwa 100 Mikrometern (0,1 Millimeter) erreicht wird.

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