gesponsertSondermaschinenbau Smarte Produktionskonzepte von der Idee bis zur Serienproduktion

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Die Produktion von morgen effizienter und nachhaltiger zu gestalten: Das ist die Vision von Schaeffler Special Machinery. Der Sondermaschinenbau der Schaeffler Gruppe realisiert modulare Produktionsanlagen für seine Kunden weltweit und setzt dabei auf langjähriges Know-how.

Schaeffler Special Machinery – der Sondermaschinenbau der Schaeffler Gruppe – steht für Sonderlösungen mit höchstem Qualitätsanspruch.(Bild:  Schaeffler/Dominik Obertreis)
Schaeffler Special Machinery – der Sondermaschinenbau der Schaeffler Gruppe – steht für Sonderlösungen mit höchstem Qualitätsanspruch.
(Bild: Schaeffler/Dominik Obertreis)

Mit der Schaeffler Gruppe assoziiert man in der Regel einen globalen Hersteller von Komponenten und Systemen im Bereich Antriebsstrang und Fahrwerk sowie von Lagerlösungen für zahlreiche Industrieanwendungen. Doch der Markterfolg des weltweit führenden Automobil- und Industriezulieferers hat schon immer eine Basis: Allen Produkten gemeinsam sind die hohe Qualität und Präzision, und das ist in der Produktion begründet.

Denn bereits in den 1950er-Jahren haben Wilhelm und Georg Schaeffler, die beiden Firmengründer, den damaligen Betriebsmittelbau ins Leben gerufen – eine richtungsweisende Entscheidung. Schon damals wussten sie: Die Produkte kann man kaufen, man kann sie untersuchen und auch kopieren. Doch das wahre Know-how steckt in der Fertigung: Mit welchem Equipment werden die Produkte hergestellt, mit welchem Personaleinsatz, mit welcher Geschwindigkeit und welcher Qualität – das sind die entscheidenden Faktoren für eine wettbewerbsfähige Produktion. Dieser Anspruch ließ sich für Schaeffler nicht immer mit Standardmaschinen erfüllen, sondern mit selbst entwickelten Sonderlösungen.

70 Jahre Expertise

Aus dieser eigenen Einheit innerhalb des Familienunternehmens hat sich über die Jahrzehnte einer der größten Sondermaschinenbauer weltweit mit einem Netzwerk aus 13 Standorten entwickelt. „Schaeffler Special Machinery steht für höchste Fertigungsexzellenz und Innovationskraft und repräsentiert damit in besonderem Maße die DNA von Schaeffler“, sagt Andreas Schick, Vorstand Produktion, Supply Chain Management und Einkauf der Schaeffler AG.

Der global agierende Maschinenbauer fokussiert sich auf Montage, Prüftechnik, Bearbeitungsmaschinen und Robotik, um maßgeschneiderte Anlagen zu entwickeln und zu realisieren – bisher nur für die Produktionsstätten von Schaeffler, seit dem Jahr 2019 auch für externe Kunden.

Die Öffnung war ein wichtiger, ein strategischer Schritt. „Die Neuausrichtung als eigenständige Einheit ist ein wichtiger Bestandteil der Roadmap 2025 mit dem Ziel, Schaeffler Special Machinery zum bevorzugten Technologiepartner für seine internen und externen Kunden zu machen“, so Schick. Mit der breiteren Aufstellung kann Schaeffler Special Machinery agiler auf die zunehmende Marktvolatilität reagieren. Externe Kunden bedeuten dabei auch neue Herausforderungen: sei es, sich auf neue Branchen einzustellen, neue Produkte verstehen zu lernen oder sich anderen technologischen Entwicklungen zu öffnen.

So hat sich Schaeffler Special Machinery seit 2019 einen eigenen Kundenstamm aufgebaut, losgelöst von den Kunden der Schaeffler Gruppe. Im Fokus stehen vier Branchen: Automotive mit Schwerpunkt auf Lösungen im Bereich E-Mobilität, Industrie, Konsumgüter und Medizintechnik. Auch wenn Schaeffler intern nach wie vor der größte Kunde ist: Namhafte externe Referenzkunden bezeugen, dass sich das neue Team schnell auf die anderen Bedarfe und neuen Herausforderungen eingestellt hat.

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Als Partner mit breiter Fertigungsexpertise sind unsere Anlagen schon heute auf die Anforderungen für die Produktion von morgen vorbereitet.

Bernd Wollenick, Senior Vice President Schaeffler Special Machinery

Die langjährige Produktionsexzellenz mit höchstem Qualitätsanspruch haben die Entwicklung und Ausrichtung des Bereichs geprägt und differenzieren heute Schaeffler Special Machinery zu anderen Maschinenbauern am Markt. Externe Kunden profitieren davon. Das zeichnet die Schaeffler-Tochter aus:

1. Internationalität:

Schaeffler Special Machinery ist weltweit mit 13 Standorten vertreten. Die Zentrale ist in Erlangen; neben sechs weiteren Standorten in Europa, gibt es zwei in den USA und jeweils einen in China, Indien, Südkorea und Mexiko. Jeder Standort agiert unabhängig, kann selbstständig anbieten, entwickeln und montieren. Doch ebenso arbeiten sie zusammen, um den internen und externen Kunden schnelle Lieferzeiten und Servicenähe bieten zu können.

2. Alle Kompetenzen aus einer Hand:

Schaeffler Special Machinery legt Wert darauf, dass alle Kompetenzen für die Entwicklung großer Anlagen im Haus liegen. Bernd Wollenick, Senior Vice President Schaeffler Special Machinery, weiß das zu schätzen: „Wir können jedes Thema und jedes Problem im Haus selbst lösen. Das ist uns sehr wichtig. Wir haben die Grundkompetenz, um bewerten zu können, was die beste Lösung ist und wie wir die Herausforderungen unserer Kunden angehen können.“ Die Kompetenzen reichen von der Montage- und Handhabungstechnik über Bearbeitungsmaschinen, Prüfsysteme und Robotik bis hin in die Produktions-IT. Zudem profitiert die Schaeffler-Tochter von sehr engen Beziehungen und Entwicklungspartnerschaften mit typischen Maschinenbaupartnern wie Siemens, Schunk, Festo, Kuka, Bosch Rexroth, Stäubli und vielen mehr.

3. Skalierbare Maschinen und Anlagen:

Schaeffler Special Machinery schlägt in der Entwicklung kundenindividueller Lösungen einen Weg ein, der den Produktlebenszyklus im Fokus hat. Jedes Produkt hat zunächst eine Anlaufphase. Wie lange diese dauert und wie erfolgreich ein Produkt wird, lässt sich schwer einschätzen. Deshalb sind die Konzepte im Anfangsinvest beim Kunden überschaubar: Zu Beginn fließen die Investitionen in das, was der Kunde für die ersten Monate braucht – also in die „Basisversion“. Das können beispielsweise Handarbeitsplätze oder teilautomatisierte Zellen sein. Aufgrund der modularen Bauweise der Anlagen lassen sich so später weitere Prozessmodule hinzufügen, wenn es die Stückzahlen erfordern. Damit steigt dann nach und nach, je nach Bedarf, auch der Automatisierungsgrad. Sinken am Ende des Produktlebenszyklus die Stückzahlen wieder, können diese modularen Maschinen und Anlagen wieder zurückgebaut werden. Wie die Ausbaustufen aussehen, wird bereits in der Entwicklungsphase berücksichtigt, um so ein ganzheitliches Produktionskonzept anbieten zu können.

4. Lösungen für eine digitalisierte Produktion:

Optimierungen für eine effiziente Produktion liegen heute nicht mehr vorwiegend in der Identifikation neuer Fertigungstechnologien oder Erarbeitung einfacher Automatisierungskonzepte. Das Ziel ist die Smart Factory, eine intelligente Fabrik, deren Produktion sich selbst organisiert. Herstellungsprozesse werden darin durch Software für Industrie 4.0 und digitale Vernetzung vorangetrieben. Auf die Bedürfnisse einer solchen Produktion zugeschnitten, entwickelt Schaeffler Special Machinery eine ganzheitliche Produktions-IT sowie smarte Assistenzsysteme. Mit diesen digitalen Lösungen erweitert das Unternehmen gleichzeitig seine Kompetenzen im Maschinen- und Anlagenbau. Die dafür gestaltete „Smart Machine Platform“ dient als zentrale Informationsschnittstelle für alle relevanten Anforderungen und Funktionen der Fertigung. Hierzu zählen zum Beispiel Konnektivität, Visualisierung, Analyse und Optimierung.

5. Verständnis für komplette Produktionssysteme:

„Wir verstehen Produktion – und uns als Partner für Produktionsexzellenz“ – was Bernd Wollenick und seine Mitarbeitenden in Entwicklung und Vertrieb der Schaeffler-Tochter gerne betonen, hat einen guten Grund. Denn Schaeffler Special Machinery ist in der Schaeffler Gruppe nicht nur Technologielieferant für die Fertigung, sondern auch für jede der gelieferten Anlagen verantwortlich. Deshalb ist es der Anspruch des Bereichs, mit seinen Anlagen die bestmögliche Lösung zu liefern. Dafür ist ein gesamtheitlicher Ansatz die Basis, wie Wollenick erläutert: „Wenn uns ein Kunde bezüglich eines Auftrags kontaktiert, fragen wir auch nach den vor- und nachgelagerten Prozessen. Wir wollen das gesamte Produktionssystem des Kunden verstehen, um die beste Lösung für das Problem anbieten zu können.“ Im Gegenzug bedeutet das auch: Standardkonstruktionen nach Lastenheft gehören nicht zum Portfolio des Unternehmens.

Wollenick fasst die Idee, die hinter Schaeffler Special Machinery steckt, anschaulich zusammen: „Wir haben den Anspruch, die bestmögliche Lösung zu kreieren: Wir entwickeln für unsere Kunden aus einer Hand Anlagen, die modular, skalierbar, effizient und vor allem wirtschaftlich sind. Genau das ist unser Ziel."

Der Spezialist für komplexe Produktionsaufgaben

Als Partner mit breiter Fertigungsexpertise realisieren wir schon heute Anlagen mit Blick auf die Anforderungen von morgen.“ Bernd Wollenick, Senior Vice President Schaeffler Special Machinery.(Bild:  Schaeffler/Daniel Karmann)
Als Partner mit breiter Fertigungsexpertise realisieren wir schon heute Anlagen mit Blick auf die Anforderungen von morgen.“ Bernd Wollenick, Senior Vice President Schaeffler Special Machinery.
(Bild: Schaeffler/Daniel Karmann)

Nachdem Schaeffler Special Machinery ab 2019 zunächst mit Kaltakquise einen externen Kundenstamm in den vier bereits genannten Branchen aufgebaut hat, ist man inzwischen auf dem Markt etabliert. „Unser Fokus liegt auf Kunden, die ebenso global ausgerichtet sind wie Schaeffler, um sie auch vor Ort an eigenen Fertigungsstandorten zu unterstützen und langfristige Beziehungen aufzubauen“, erklärt Wollenick.

Schaeffler Special MachinerySchaeffler Special Machinery ist dann der richtige Partner, wenn es komplex wird und es neuartige Ideen braucht. Dafür ist das Unternehmen in vier Geschäftsfeldern aufgestellt: Sondermaschinen, Standardmaschinen, digitale Lösungen sowie Aftersales & Service. Diese Bereiche decken von der ersten Idee über die Planung, Entwicklung und Simulation bis hin zur Realisierung und dem Service alles ab.

Nachhaltigkeit in den Produktionskonzepten

Die Produktpalette der Kunden ist groß, für die Schaeffler Special Machinery Anlagen konzipiert: Sie reicht von Baby-Care-Artikeln über medizinische Geräte bis hin zu Komponenten für Elektrofahrzeuge. Die Anforderungen an die Fertigungsanlagen mögen sich unterscheiden, doch eine Konstante ist das Thema Nachhaltigkeit. Für die gesamte Schaeffler Gruppe ist Nachhaltigkeit ein strategisches Ziel und Bestandteil der „Schaeffler Roadmap 2025“. Das Unternehmen will ab dem Jahr 2040 klimaneutral wirtschaften.

Schaeffler Special Machinery setzt das mehrdimensional um. Zum einen werden Medienverbräuche in der Produktion reduziert. Ein selbst entwickelter „Eco-Mode“ kann Anlagen außerdem in Pausenzeiten herunterfahren, um zusätzlich Energie zu sparen. Zum anderen soll auch der Kunde unterstützt werden, um nachhaltiger zu wirtschaften. Hier spielt die Entwicklung sog. wandelbarer Produktionsmodule eine entscheidende Rolle, denn sie können wiederverwendet werden. Somit wird ein Invest nach Produktionsende nicht verschrottet und zugleich ein Beitrag zur Kreislaufwirtschaft geleistet. Das verbessert zugleich den CO2-Fußabdruck einer jeden Anlage.

Partner für die Produktionsexzellenz

Auch bei den Projekten und Kunden hat man einen Blick auf Zukunftsthemen und fokussiert gezielt die Bereiche nachhaltige Mobilität und Energiegewinnung. So nimmt das Feld der Batterieherstellung inzwischen einen großen Bereich der aktuellen Aufträge ein. In diesem Wachstumsmarkt hat sich der Maschinenbauer schnell etabliert, da man die Erfahrungen aus der Handhabungstechnik mit neuen Technologien kombinieren und innovative Ansätze anbieten konnte. Fokussiert auf den Kundennutzen hat man so mit völlig neuen Lösungen Nebenzeiten reduzieren, die Anlagen kompakter gestalten und gleichzeitig die Ausbringung steigern können. Zusammen mit dem zweitgrößten Standort in China werden heute Lösungen für die Isolation der Batteriezellen sowie für die Modulmontage und die Cell-to-Pack-Fertigung entwickelt.

Auch im Bereich Software werden viele Ideen verfolgt. Dabei wird auch künstliche Intelligenz zunehmend zum Einsatz kommen, zum Beispiel durch Machine Learning. Hier werden Algorithmen zukünftig autonom das Anlagenpersonal wie auch Produktionsverantwortliche bei Fehlerbehebungen, Überwachung von Leistungsdaten und Produktionsoptimierungen unterstützen. Digitale Zwillinge oder Plant Simulations der Fertigung werden zentrale Daten- und Funktionsschnittstellen, um die Produktion von morgen kosteneffizient und nachhaltig zu gestalten und Kunden von Schaeffler Special Machinery im globalen Wettbewerb voranzubringen.

„Als Industrialisierungspartner mit breiter Fertigungsexpertise realisieren wir schon heute Anlagen, die auf Anforderungen der Produktion von morgen ausgerichtet sind“, sagt Bernd Wollenick. „Auf der Automatica 2023 in München präsentiert Schaeffler Special Machinery wieder seine schlüsselfertigen Produktionsanlagen und neuesten, integrierten Zukunftstechnologien.“

Info

Schaeffler Special Machinery: Fakten und Zahlen

Weltweite Standorte von Schaeffler Special Machinery.
(Bildquelle: Schaeffler)

Standorte:

  • Deutschland: Erlangen (Headquarter), Schweinfurt, Bühl
  • Frankreich: Haguenau
  • Niederlande: Barneveld
  • Slowakei: Kysucké Nove Mesto
  • Ungarn: Szombathely
  • China: Taicang
  • Indien: Vadodara
  • Südkorea: Changwon
  • USA: Wooster, Cheraw
  • Mexiko: Puebla

Fachbereiche:

  • Technischer Vertrieb
  • Mechanische Entwicklung und Konstruktion
  • Elektrokonstruktion, Hard- und Software
  • IT-Lösungen und Service
  • Qualitätsmanagement, Prozesse und Dokumentation
  • Montage, Inbetriebnahme und Service

Mitarbeiter: etwa 1.500 (2023)
Vorhandene Montagefläche: 32.000 Quadratmeter

(ID:49537130)

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