Einstechen, Abstechen, Formstechen So gelingt die prozesssichere Drehbearbeitung
Stechdrehen zählt zu den anspruchsvollsten Drehverfahren, weil die Schneide zwischen zwei Flanken arbeitet und der Span nur nach oben ablaufen kann. Seit über 50 Jahren entwickelt Horn dafür passende Lösungen.
Der Span verlässt die Zerspanungszone beim Stechdrehen im Wesentlichen nur nach oben und entgegen der Vorschubrichtung. Deshalb steigen die Anforderungen an Werkzeuggeometrie, Spanformung, Kühlung und Prozessstabilität. Bereits kleine Abweichungen können Spanwickler, erhöhten Verschleiß, schlechte Oberflächenqualitäten oder sogar Werkzeugbruch verursachen.
Stechdrehen ist deshalb weit mehr als ein einfacher Einstichprozess. Erst das abgestimmte Zusammenspiel aus Werkzeugtechnologie, Beschichtung, Maschinenstabilität, Spanntechnik und Prozessführung sorgt für stabile Ergebnisse. Ziel bleibt immer, den Span kontrolliert zu formen, sicher aus der Nut abzuleiten und gleichzeitig hohe Standzeiten sowie reproduzierbare Bearbeitungsergebnisse zu erzielen.
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