Zerspanungswerkzeuge

So klappt die Herstellung von Schälwälzfräsern in einem Rutsch

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Mit den reinen Zahnraddaten zum passenden Werkzeug

Verzahnungswerkzeuge wie die besagten Schälwälzfräser sind durch relativ komplexe Geometrien charakterisiert, deren Entwurf auf einer schrittweisen Optimierung beruht, wie Anca sagt. Deswegen sei das Softwarepaket der GCX Linear speziell auf das Schleifen von Verzahnungswerkzeugen hin ausgerichtet. Es enthält unter anderem Tools fürs Design, zur Optimierung, zur 3D-Simulation sowie zur Programmierung der Schleifsequenzen. Beispielsweise gelingt es damit lediglich anhand der Zahnraddaten das Werkzeug exakt zu konzipieren. Auch sei es möglich, die Schälkinematik zu simulieren, um das Werkzeugdesign zu verifizieren und potenzielle Kollisionen auszuschließen. So wird die Virtualisierung des gesamten Fertigungsprozesses unterstützt, was die Rüstzeit und den Ausschuss reduziert sowie eine optimierte Fertigung ermöglicht, wie Anca verspricht.

Auch für die GCX Linear bietet Anca mit dem Robomate-Lader eine effektive Automation an: Ein Fanuc-Roboter lädt dabei die Werkzeuge präzise zuverlässig durch einmaliges Greifen direkt von der Palette in die Spannzange. Standardmäßig sei der Lader mit zwei Paletten ausgestattet, könne jedoch auf vier Paletten erweitert werden – ohne Vergrößerung des Platzbedarfs. Die Paletten haben viel Platz, und so kann die Maschine stundenlang bedienerfrei betrieben werden, heißt es zudem. Die flexible Software brauche keine komplexe Roboterprogrammierung und ermögliche es, unterschiedliche Werkzeugtypen auf einer Palette zu bearbeiten.

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Die Zellenversion sorgt beim Schleifen für noch mehr Produktivität

Anca verweist außerdem auf die „GCXcell Linear“, die alle Funktionen und Merkmale der GCX Linear bietet, jedoch über einen Standardroboterlader für Werkzeugrohlinge und Schleifscheiben verfügt. Mit bis zu 24 Scheibenpaketen könne auf mehrere Scheiben für verschiedene Werkzeuggrößen oder -typen parallel ohne zeitliche Verzögerung zurückgegriffen werden. Auch ist das Laden größerer Scheibendurchmesser möglich, heißt es. Daraus folgten eine längere Lebensdauer der Scheiben sowie reduzierte Anforderungen beim Abrichten, was zu relativ geringern Rüst- und Stillstandzeiten führe sowie eine maximale Produktivität beim Werkzeugschleifen mit sich bringe.

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