Keine Veräppelung! So macht man aus Äpfeln eine Alternative zu Leder

Quelle: Covestro 1 min Lesedauer

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Das dänische Unternehmen Beyond Leather Materials mit Covestro eine Schutzbeschichtung auf Basis seines Insqin-Verfahrens geschaffen, die zu 85 Prozent aus Apfelabfällen besteht ...

Statt Kuh und Schwein das Fell abzuziehen, um daraus Leder zu machen, greifen Covestro und Beyond Leather Materials lieber in diese Pampe aus Apfelabfällen. Denn mit dem Know-how beider Spezialisten kann daraus eine echte Alternative zu Tierleder hergestellt werden.(Bild:  Covestro)
Statt Kuh und Schwein das Fell abzuziehen, um daraus Leder zu machen, greifen Covestro und Beyond Leather Materials lieber in diese Pampe aus Apfelabfällen. Denn mit dem Know-how beider Spezialisten kann daraus eine echte Alternative zu Tierleder hergestellt werden.
(Bild: Covestro)

Bei der innovativen Lederalternative, die aus Apfelabfällen hergestellt wird, die bei der Saft- und Apfelweinherstellung anfallen, wie Covestro erklärt. Bei der neu entwickelten Beschichtung kommt die Insqin-Technik zum Einsatz. Sie basiert auf Polyurethandispersionen, die zum Teil aus biobasierten Inhaltsstoffen bestehen. Das Konzept von Beyond Leather Materials ist es nun, auch Apfelabfällen einen Wert zu geben, von denen jedes Jahr etwa 4 Millionen Tonnen anfallen, weil etwa 25 Prozent der Äpfel in die Tonne wandern. Das passiert durch Upcycling, bei dem daraus eine leistungsstarke und nachhaltigere Alternative zu herkömmlichem Leder wird.

Genauso funktionsfähig und attraktiv wie Tierleder

Durch den hohen Anteil an kurzen Fasern und Polymeren können Apfelabfälle (einschließlich Kerngehäuse, Kerne und Stiele) nämlich genutzt werden, um dem endgültigen Material Festigkeit und Geschmeidigkeit zu verleihen. Auch die funktionalen und ästhetischen Eigenschaften werden so erreichbar, die Leder so beliebt machen. Bei der Herstellung von Leap, wie das Produkt heißt, wird die Apfelabfallmischung auf eine Tencel-Textilunterlage appliziert und mit einer Schutzbeschichtung versehen, die Insqin-Polyurethan enthält. Das nachhaltige „Apfelleder“ eigne sich dann für viele Anwendungen und Branchen. Und dabei auch für typische Gegenstände (Brieftaschen, Geldbörsen und Schlüsseletuis. Doch auch die Automobilindustrie darf sich freuen, denn bald soll es auch für die Innenausstattung von Automobilen nutzbar sein.

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