Ende einer Ära So verändern softwaredefinierte Fahrzeuge den Individualverkehr

Quelle: Pressemitteilung von Blackberry 4 min Lesedauer

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Mit dem Aufkommen softwaredefinierter Fahrzeuge werden Hardwareattribute wie Motorleistung, Karosserieform und Leistungsdaten ihren Status verlieren, glaubt Blackberry.

Die Softwarespezialisten bei Blackberry registrieren, dass der Automobilbau und die Fahrzeugentwicklung sich in rasanter Weise verändern. Den Grund sehen sie im Aufkommen softwaredefinierter Fahrzeuge. Hier erklären die Düsseldorfer, was sie damit meinen.(Bild:  Bustercrash)
Die Softwarespezialisten bei Blackberry registrieren, dass der Automobilbau und die Fahrzeugentwicklung sich in rasanter Weise verändern. Den Grund sehen sie im Aufkommen softwaredefinierter Fahrzeuge. Hier erklären die Düsseldorfer, was sie damit meinen.
(Bild: Bustercrash)

Mit dem Übergang in ein neues Zeitalter der Mobilität, nämlich dem der elektrischen Antriebe, rücken nach Ansicht von Blackberry andere Aspekte in den Vordergrund der Fahrzeugentwicklung. Denn selbst die Elektrifizierung, der Übergang zu einem anderen Antriebskonzept, bilde nicht allein ab, wie tiefgreifend der Wandel in all seinen Konsequenzen sei. BlackBerry erklärt, was das neue Zeitalter des Automobils kennzeichnet und wie sich neben den marktgängigen Fahrzeugen auch die Entwicklungsprozesse in der Industrie grundlegend wandeln. Das softwaredefinierte Fahrzeug bilde dabei den zentralen Baustein für die elektrifizierte, computerisierte und mit der Cloud vernetzte Zukunft des Individualverkehrs. Den meisten Experten aus der Automobilindustrie ist aber längst klar, dass für Innovationen und Markterfolg kein Weg an zukunftsweisender Software vorbeiführt.

Fertige Fahrzeuge können im Nachgang verändert werden

Lange Zeit, in der über hundertjährigen Geschichte der Automobilindustrie, bauten Unternehmen ihre Fahrzeuge aus den zum Zeitpunkt der Herstellung am besten geeigneten Einzelkomponenten. Jede Komponente erfüllte dabei ihre spezielle Aufgabe – Motor, Bremssystem, Federung. Und es war Aufgabe des Fahrzeugherstellers, dafür zu sorgen, dass das Zusammenspiel gut funktioniert, wie Blackberry in Erinnerung ruft. Das softwaredefinierte Fahrzeug aber hebe diese Orchestrierung der Komponenten auf eine neue Ebene. Denn auch nachdem ein Fahrzeug die Fabrik verlassen habe, könnten Unternehmen weiterhin Verbesserungen und Anpassungen an ihm vornehmen.

Der softwaredefinierte Ansatz schafft nämlich die Grundlage, für Verbesserungen an den besonders wichtigen Funktionen eines Autos. Daten aus zahlreichen Sensoren eines modernen Fahrzeugs dienen dabei zur Optimierung von erweiterten Fahrerassistenzsystemen (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS). Autos können heute auch über mehrere Kameras, Radar, Ultraschall und sogar „LiDAR“ verfügen, die gemeinsam mit hunderten anderen Sensoren jeden Aspekt der Performance und Sicherheit im gesamten Fahrzeug überwachen, wie Blackberry erklärt. Eine zentralisierte und zuverlässige Softwareplattform sei aber die Voraussetzung, um die möglichst viele Vorteile auszuschöpfen, die all diese Technik biete.

Externe Dienstleister „reden“ im Rahmen neuer Fahrzeuge quasi mit

Automobilhersteller können in das softwaredefinierte Fahrzeug aber auch digitale Dienste von Drittanbietern integrieren und es in die Lage versetzen, Daten an externe Dienste zu übermitteln. Man nehme um Beispiel die Zahlung von Mautgebühren oder von Spritkosten, präzisiert Blackberry. Bosch etwa setzt für seine „Information Domain Compute“-Plattform auf KI-basierte „Predictive Maintanance“-Systeme, basierend auf der Technologie des Darmstädter Start-ups Compredict, wie man weiter erfährt. Zusätzlich ermögliche die Plattform die einfache und sichere Zahlungen direkt im Fahrzeug. Die Grundlage dafür ist eine Kooperation mit „CarlQ“. Fahrzeugdaten werden dabei in Echtzeit abstrahiert, normalisiert und sicher verarbeitet, um Machine Learning Insights zu gewinnen. Sie unterstützen dann bei der Analyse von Fahrzeugkomponenten und der Prognose, wann sie voraussichtlich ausfallen sowie bei der sicheren Authentifizierung von Transaktionen im Fahrzeug.

Allerdings beweise sich besonders der Bereich Elektromobilität als Innovationstreiber. Pateo etwa hat ein digitales Cockpit vorgestellt, dass die Entwicklung von personalisierten Möglichkeiten für die Batteriereichweite und die Erstellung von Fahrerprofilen ermöglicht. Und der OEM Electra Vehicles vertreibt das Ganze bereits auf dem chinesischen Markt. Es habe das Potenzial, die weitverbreitete Reichweitenangst zu verringern.

Beide Automobilzulieferer nutzen übrigens Blackberry-IVY für ihre Anwendungen. Die in Zusammenarbeit mit Amazon Web Services (AWS) entwickelte KI-Plattform befähigt Automobilhersteller nämlich, innovative Anwendungen von Drittanbietern schneller bereitzustellen, um so das Fahr- und Beifahrererlebnis der Endnutzer zu verbessern.

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