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Software-CNC steuert Dentalbohrer-Schleifmaschine

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Auch das Zusammenwirken von Steuerung und Antrieben in den Maschinen wurde von Monnier + Zahner neu bewertet. So werden nun die AX5000-Ethercat-Servoverstärker und Servomotoren verwendet, bei denen der Positionsgeber in den Motor integriert ist. Die Software Twincat CNC läuft auf einem Beckhoff-Industrie-PC C6920; die Bedienung erfolgt über ein CP6902-Control-Panel. Als I/O-Systeme nutzt Monnier + Zahner die Beckhoff-Ethercat-Klemmen sowie Ethercat-Box-Module.

Erstmals Werkzeugmaschine komplett mit Ethercat ausgerüstet

Auch bei der Sicherheit fiel die Wahl auf die integrierte Sicherheitstechnik Twinsafe von Beckhoff.

Inzwischen sind die Schleifmaschinen der Ausführung M642-Evolution, M665 und M647 zur Fertigung von Rundwerkzeugen und Dentalbohrern verschiedener Formate durchgängig mit der Beckhoff-Automatisierungsplattform ausgestattet. Besonderes Augenmerk legt Monnier + Zahner auf die Funktion der Maschinen: Präzision, hohe Ausbringung und Verfügbarkeit sind die wichtigsten Kriterien.

Gradmesser ist dabei das schnelle Zusammenwirken der Automatisierungskomponenten, wozu vor allem Ethercat beiträgt. Zum ersten Mal wurde eine Maschine komplett mit Ethercat ausgerüstet, das hat nach Aussage des Unternehmens den elektrischen Aufbau deutlich vereinfacht und die Prozessqualität erhöht. Das vernetzte Zusammenspiel betrifft den Industrie-PC, die AX5000-Antriebsregler sowie die Ein-/Ausgänge (I/O).

Einfaches Parametrieren statt NC-Programmieren

Die Hauptgründe bei der Entscheidung für die Beckhoff-CNC waren die hohe Flexibilität bei der Anwendungsentwicklung auf Basis der IEC-61131-3, die Verfügbarkeit der aktuellen Hard- und Softwareschnittstellen, die platzsparenden Bauformen der Komponenten und – ganz wesentlich – der Preis.

Die Prozessoptimierung musste nicht durch einen höheren Preis bezahlt werden. Trotzdem entscheidet letztlich immer der Kunde über die Akzeptanz einer voll automatisierten Maschine, deshalb ist ein wesentliches Kriterium, dass auch ein angelernter Mitarbeiter die Bedienung der Maschine übernehmen kann. Um diese so einfach wie möglich zu gestalten, hat der Maschinenbauer ein Tool geschaffen, mit dem der Anwender die zu bearbeitenden Werkstücke auf einfache Weise „entwickelt“: Er muss sie lediglich parametrieren, den Rest erledigt das Tool.

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