Konzentrierende Photovoltaik Solarlinsen aus Plexiglas für Multi-Megawatt-Projekte

Redakteur: Kirsten Nähle

Die weltweit installierte Kapazität für konzentrierende Photovoltaik (CPV) betrug im Jahr 2010 nach Expertenmeinung geschätzte 23 MW. Bis 2015 erwartet das Marktforschungsunternehmen GTM Research einen Anstieg des jährlichen Bedarfs auf über 1 GW. Evonik liefert Solarlinsen aus Plexiglas für Strom aus konzentrierender Photovoltaik.

Die Zeiten kleiner Solar-Pilotanlagen sind vorbei. Prognosen unterstreichen außerdem die zunehmende Bedeutung von CPV. Doch für den Bau der Solarmodule ist vor allem die Bereitstellung der dafür benötigten qualitativ hochwertigen Linsen erforderlich.

"In 2011 haben wir Plexiglas-Solar-Fresnel-Linsenparquets für mehr als10 MW Strom aus konzentrierender Photovoltaik ausgeliefert“, sagt Uwe Löffler, verantwortlich für das Marktsegment Solar im Geschäftsgebiet Acrylic Polymers bei Evonik. "Wir haben damit bewiesen, dass wir Linsen für Multi-Megawatt-Projekte produzieren können."

Optische Effizienz der Plexiglaslinsen von mehr als 87% bestätigt

Plexiglas wird für die Primärlinsen in den Solarmodulen genutzt. Diese hochwertigen Linsenparquets sind mit einer Kantenlänge von mehr als 1 m lieferbar. Kunden haben laut Evonik die optische Effizienz von mehr als 87% bestätigt. Die Schlüsseleigenschaften dafür seien die hohe Transmission sowie die hervorragende Abbildegenauigkeit der hoch präzisen Fresnel-Strukturen. Hinzu komme die Langlebigkeit des Materials, das auch im Dauereinsatz seine exzellente Transparenz behalte.

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