Werkstoffe
Solide Basis für den Blick in die Sterne

Ein Gastbeitrag von Dr. Bernhard Sagmeister * 3 min Lesedauer

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Der Blick zu den Sternen fasziniert immer und die Verbesserungen von Teleskopen haben Maschinenbauer seit jeher zu technischen Spitzenleistungen angetrieben. ASA Astrosysteme setzt bei seinen Gestellbauteilen für diese Teleskope auf zementgebundenen, massiven Mineralguss.

ASA Astrosysteme sorgt dafür, dass die Optik des Teleskops möglichst wenigen Vibrationen ausgesetzt ist. Als Basisplatte und für die Haltegabel setzt das Unternehmen auf einen zementgebundene Werkstoff.(Bild: ©  Adobe Stock)
ASA Astrosysteme sorgt dafür, dass die Optik des Teleskops möglichst wenigen Vibrationen ausgesetzt ist. Als Basisplatte und für die Haltegabel setzt das Unternehmen auf einen zementgebundene Werkstoff.
(Bild: © Adobe Stock)

Das Unternehmen ASA Astrosysteme aus Neumarkt im Mühlkreis (Österreich) wurde 1999 von Egon Döberl gegründet und baut heute mit etwa 50 Mitarbeitern kundenspezifische Teleskope. Derartige Teleskope sind naturgemäß sehr schwer und wiegen zwischen 50 Kilogramm und bis zu 20 Tonnen. Das bedeutet, dass man exakt fahrende, spielfreie Antriebe und Führungen braucht, um die Optik zielgenau ausrichten zu können.

ASA Astrosysteme baut die Teleskope nach Kundenspezifikation. Die komplette Planung bis hin zur Berechnung der Linsen erfolgt durch Spezialisten im eigenen Haus. „Da wir individuell hergestellte Teleskope aus einer Hand liefern, von der Linsenberechnung bis hin zur mechanischen Auslegung, ist die zugehörige Engineering-Leistung enorm. Diese Herausforderung ist schon etwas Besonderes“, erklärt Peter Dobusch, Engineering Simulation, ASA Astrosysteme GmbH. Um die Optik herzustellen, haben die Mühlviertler eine eigene robotergesteuerte Spiegelpoliermaschine entwickelt und gebaut. Diese ist in der Lage, Spiegel mit einer Blendenöffnung von 0,4 bis 2,5 Meter Durchmesser zu bearbeiten.