Wird nix: Sotsugyou shita! Sony beerdigt das geplante Elektroauto Afeela

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wie jetzt herauskam, sind die Pläne für ein japanisches Elektroauto von Sony geplatzt. Es sollte unter dem Markennamen Afeela auf die Straße kommen ...

Das wäre es gewesen: Das Elektroauto Afeela 1, das Sony zusammen mit Honda bauen wollte. Doch die Welt ist manchmal unfair und kann auch ambitionierteste Traumschlösser zum Einsturz bringen. Die Abrissbirne heißt diesmal nicht zuletzt auch Donald Trump ...(Bild:  Sony Honda Mobility)
Das wäre es gewesen: Das Elektroauto Afeela 1, das Sony zusammen mit Honda bauen wollte. Doch die Welt ist manchmal unfair und kann auch ambitionierteste Traumschlösser zum Einsturz bringen. Die Abrissbirne heißt diesmal nicht zuletzt auch Donald Trump ...
(Bild: Sony Honda Mobility)

Es ist aus und vorbei mit dem vom japanischen Elektronikriesen Sony avisierten Elektroauto Afeela. Das liegt etwa daran, dass der Projektpartner Honda einen neuen strategischen Kurs eingeschlagen hat, wie es weiter heißt. Erste Afeela-Elektrofahrzeuge sollten ursprünglich schon in diesem Jahr an Käufer in den USA gehen. Doch jetzt hört man von der Gemeinschaftsfirma Sony Honda Mobility, dass der Erstling Afeela 1 nie auf der Straße zu sehen sein wird und es erst recht auch kein zweites Modell, das schon in Gedanken kreiste. Denn Honda hatte jüngst die eigenen Elektroautopläne zurückgefahren und dabei auch zwei geplante neue Modelle gestrichen. Durch diese Entscheidung werde Sony nun keinen Zugang zu einigen Technologien und Kapazitäten von Honda haben und könne den Afeela nicht mehr realisieren. Das Gemeinschaftsunternehmen wird aber im Gespräch mit Sony und Honda über zukünftige Pläne bleiben, heißt es.

Was war zuvor alles zum Thema Afeela geschehen?

Sony hatte den Einstieg ins Autogeschäft Anfang 2020 bekanntgegeben und seitdem mit Honda an den Afeela-Fahrzeugen gearbeitet. Zum Konzept gehörte, dass die Stärken von Sony in puncto Elektronik, Entertainment und Gaming (Playstation) in einen Zukunftsmarkt zu bringen, in dem Autos quasi als Computer auf Rädern betrachtet werden sollten. Und noch vor wenigen Tagen hatten die Partner aus Japan noch prominent über die Eröffnung eines Auslieferungszentrums in Kalifornien geredet. Pech! Denn das Geschäft mit Elektroautos in den USA erlebt einen drastischen Rückschlag, weil Präsident Donald Trump die Klimaschutzvorgaben gestrichen hat und dabei auch eine Steuervergünstigung von 7.500 Dollar beim Kauf von Elektrofahrzeugen vom Tisch wischte. Die Verkäufe von „Stromern“ brachen bald darauf ein. Auch die US-Autoriesen Ford und General Motors drosselten daraufhin das Engagement in Sachen Elektroautos.

(ID:50798294)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung