Zerspanungstechnik

Spanische Fräs- und Bohrwerke mit 50 Jahren Tradition

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Das Portfolio umfasst Bett-Fräs-und-Bohrzentren, Starrbett-Fräs-und-Bohrzentren, Fräs-Drehzentren sowie Fahrständer-Fräs-und-Bohrzentren. Aufgrund der Technik, der Qualität und Zuverlässigkeit der Maschinen sowie des effizienten Vertriebs- und Servicenetzes habe Soraluce auf dem deutschen Markt inzwischen eine Spitzenposition eingenommen, so das Unternehmen. Dazu hätten die über 900 in Deutschland verkauften Fräs-und-Bohrzentren beigetragen.

Hohe Investitionen bei deutscher Soraluce-Tochter

Investitionen von rund 6 Mio. Euro am Stammsitz von Bimatec Soraluce in Limburg sollen die Marktposition des Unternehmens weiter ausbauen. Die 1200 m2 Fläche für Büros, Lager und Werkstätten werden um 1900 m2 erweitert. Der 1500 m2 große Vorführraum wird durch eine zusätzliche Halle von 2500 m2 mit einer Kranhöhe von 10 m ergänzt. Darin können künftig auch Maschinen mit einem Vertikalhub bis 8 m vorgeführt werden.

Basis für den Erfolg ist die permanente Weiterentwicklung der Produkte. Davon konnten sich auch die Besucher der Technologietage überzeugen. Demonstrationen am „lebenden Objekt“ zeigten anschaulich die verschiedenen Techniken an Fräs- und Bohrwerken zur Sicherstellung der Qualität und der Fertigungsflexibilität.

Rege Entwicklungstätigkeit für flexible und genaue Fertigung

Hingucker waren der automatische Pinolenwechsel und das Fräskopfkalibrieren an Fahrständer-Fräsmaschinen. Neben dem Fräskopfwechsel erhöht der automatische Pinolenwechsel die Fertigungsflexibilität. Ebenso fasziniert waren die Besucher von dem Durchhangkompensationssystem Dynamic CNC Ram Balance, das es ermöglicht, den Durchhang bei ausgefahrenem Frässchieber zu kompensieren und so die Fertigungsgenauigkeit in jeder Stellung des Schiebers zu gewährleisten.

Ein weiteres Beispiel für die rege Entwicklungstätigkeit ist das in die Steuerung integrierte Adaptive Control System, das für eine gleichbleibende, voreingestellte Zerspanleistung sorgt. Ist beispielsweise die Bearbeitungszugabe des Werkstücks kleiner als der programmierte Wert, ist also weniger Material zu zerspanen, kann das Adaptive Control System die Leistung erhöhen und damit die Bearbeitungszeit verkürzen. Wenn mehr Material abzutragen ist als programmiert, wird die Leistung verringert, um eine Überlastung zu vermeiden.

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