Hirschmann Spannfutter für HSC-Fräsmaschinen mit Reinigungsfunktion
Hirschmann erweitert sein Produktportfolio um ein automatisierbares Spannfutter für das Spannen von Werkstücken und die Elektrodenherstellung auf HSC-Fräsmaschinen. Die abgedichteten pneumatischen Spannfutter der Baureihe H6.10.2 wurden für die Werkstückpalettierung entwickelt.
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Das Spannfutter von Hirschmann ist in zwei Ausführungen erhältlich. Als Aufbaufutter hat es eine Grundplatte, die den Angaben zufolge auf nahezu jeden Maschinentisch passt. Das integrierbare Einbaufutter ist an die Maschinenschnittstelle angepasst ist.
Spannkraft des Spannfutters kann auf 18 000 N erhöht werden
Beide Versionen des Spannfutters haben eine Wiederholgenauigkeit von ≤ 0,002 mm und eine Spannkraft von 10 000 N, die über Federn erreicht wird und durch zusätzliches, pneumatisches Nachspannen auf 18 000 N erhöht werden kann, wie es heißt.
Die weit auseinander liegenden Z-Auflagen des Spannfutters verfügen über integrierte Bohrungen zum Reinigen (abblasen) während des Palettenwechsels. Diese werden zusätzlich zur Drucküberwachung (Belegkontrolle) eingesetzt. Eine umlaufende Dichtung soll das System komplett gegen das Eindringen von Spänen, Schmutz, Kühl- und Schmierstoffen schützen.
Paletten sind in Aluminium oder Stahl erhältlich
Für Werkstückpaletten mit dem Durchmesser 148 mm wurde auf das patentierte Referenz-System Pris-Fix von Hirschmann zurückgegriffen. Dabei werden der Spannzapfen und die acht Z-Auflagen in ein vorbereitetes Bohrbild in der Palette eingeschraubt.
Die Zentrierelemente werden anschließend positioniert und mit einem Spezialkleber stoffschlüssig fixiert, erläutert Hirschmann.
Die Paletten, die in Aluminium oder Stahl angeboten werden, sind für das automatische Handling mit außen liegenden Greifernuten ausgestattet und für die Verwendung eines Identifikations-Chips vorbereitet.
Damit seien alle Voraussetzungen für eine automatische Beladung der Maschine durch ein Handlinggerät geschaffen.
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