Verbindungstechnik SPE und Ethernet-APL: Basis moderner Industriekommunikation
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Single Pair Ethernet und Ethernet Advanced Physical Layer bieten zwei zukunftsweisende Technologien, die es ermöglichen, Ethernet-Kommunikation bis zur Feldebene durchgängig umzusetzen.
Single Pair Ethernet (SPE) bietet den Vorteil einer stark vereinfachten Verkabelung: Ein einzelnes Adernpaar reicht aus, um sowohl Daten als auch Energie zu übertragen. Dadurch eignet sich SPE besonders gut für kompakte Geräte, platzsparende Installationen und flexible Netzwerklösungen. Die Verbreitung der Technologie wurde jedoch bisher durch die Vielzahl inkompatibler Steckgesichter gebremst. Zwar beschreibt die Normenreihe IEC 63171 verschiedene Ausführungen, doch deren mangelnde Kompatibilität stellte ein wesentliches Hemmnis für die Entwicklung geeigneter Infrastruktur- und Endgeräte dar.
Inzwischen wurde jedoch ein bedeutender Meilenstein erreicht. „SPE hat in den letzten Monaten wieder Drive bekommen“, erklärt Ralf Moebus, Leiter des Produktmanagements Industrial Communication bei Lapp. Auslöser: „Die Profinet-Nutzerorganisation (PI) hat sich gemeinsam mit ihren Mitgliedsunternehmen endlich auf einen einheitlichen Steckverbinder für SPE festgelegt.“ Die Wahl fiel auf das Steckgesicht IEC 63171-7, einen robusten M12-Hybridstecker, der ursprünglich für IP67-Anwendungen konzipiert wurde und dessen SPE-Datenmodul nun auch für IP20-Umgebungen genutzt werden soll.
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