Additives Mehr Speedpart schafft per Stereolithographie Winzlinge und XXL-Bauteile

Quelle: Speedpart 3 min Lesedauer

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Speedpart nutze das Potenzial der Stereolithographie (SLA) voll aus! Und zwar für Mikrodetails ab 20 Mikrometer ebenso, wie für große Teile bis 1.000 Millimeter Kantenlänge in einem Stück.

Bei der Stereolithographie (SLA) wird lichtempfindliches Polymerharz per UV-Laser punktuell bestrahlt. Es härtet an diesen Stellen aus. So entsteht additiv ein festes Kunststoffteil. Das Verfahren ist auch bei Speedpart etabliert. Hier wird erklärt, was man damit alles machen kann ...(Bild:  Protomaker)
Bei der Stereolithographie (SLA) wird lichtempfindliches Polymerharz per UV-Laser punktuell bestrahlt. Es härtet an diesen Stellen aus. So entsteht additiv ein festes Kunststoffteil. Das Verfahren ist auch bei Speedpart etabliert. Hier wird erklärt, was man damit alles machen kann ...
(Bild: Protomaker)

Als erstes industrielles 3D-Druck-Verfahren hat sich die Stereolithographie (SLA) seit Jahrzehnten im professionellen Umfeld bewährt, sagt Speedpart aus Hasloch. SLA gelte deshalb bis heute als Referenz, wenn es um Auflösung, Oberflächengüte und Maßhaltigkeit gehe. Durch die präzise Steuerung eines UV-Lasers, der flüssiges, photosensibles Polymerharz punktgenau aushärtet, entstehen Bauteile mit sehr hoher Detailtreue. Feinste Auflösung und extrem glatte Oberflächen machen SLA zur idealen Wahl für Anwendungen, bei denen jedes Mikrometer zählt, wie es weiter heißt. Und speziell bei filigranen Geometrien, optisch wirksamen Flächen oder funktionsrelevanten Konturen stoße SLA in Auflösungsbereiche vor, die mit anderen additiven Fertigungsverfahren nicht erreichbar seien. Damit ist SLA laut Speedpart weit mehr als ein reines Werkzeug für das Prototyping. Denn es ist auch ein leistungsfähiger Produktionsprozess für technische Funktionsbauteile, Vorserienmuster und Designkomponenten – selbst, wenn es um höchste Anforderungen geht, erklären die Haslocher.

Feinste Details sind per SLA machbar

Und aufgrund einer Detailauflösung von minimal 20 Mikrometern ließen sich per SLA auch hoch detaillierte, filigrane Strukturen und optisch anspruchsvolle Geometrien und glatte Oberflächen herstellen, was ideal für die Optik, die Medizintechnik oder im Rahmen von Designprototypen sei. Weil das Polymerharz dabei punktweise ausgehärtete wird, wenn der fein fokussierte Laserstrahl arbeitet, lassen sich auch feinste Details, minimale Radien, Stege oder Gitterstrukturen mit hoher Konturenschärfe erzeugen. Das gelte sowohl für sichtbare Außenflächen als auch für innen liegende funktionale Bereiche. Gleichzeitig entwickelt sich die SLA-Technologie so weiter, dass auch großvolumige Teile ohne Qualitätseinbußen gefertigt werden können, was völlig neue Möglichkeiten für industrielle Anwendungen eröffnet, wie Speedpart betont. Schauen wir hier, was damit gemeint ist ...

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Es darf aber gern auch etwas größer werden ...

Der sogenannte XXL-SLA-Druck erlaubt nämlich die Fertigung von Bauteilen bis zu einer Kantenlänge von 1.000 Millimetern vollständig in einem Stück. Das vermeidet Klebefugen, reduziert Schwachstellen und steigert die Maßhaltigkeit deutlich, wie Speedpart sagt. Für Hersteller, die Funktionsmuster, Designgehäuse oder komplexe Bauteile in Originalgröße benötigten, biete Speedpart damit eine qualitativ hochwertige Methode, zum Ziel zu kommen. Darüber hinaus verkürzten sich durch die einteilige Fertigung Montage- und Nachbearbeitungszeiten deutlich, was zu schnelleren Produktionszyklen und höherer Effizienz führe. Somit bietet XXL-SLA nicht nur technische sondern auch wirtschaftliche Vorteile, die den gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozess optimieren können. Für solche Bauteile setzt Speedpart auf Accura Xtreme. Das ist ein Material, das sich ideal für Funktions- und Präsentationsteile eignet. Wegen seiner hohen Feuchtigkeitsresistenz und Wärmestabilität gewährleistet es zuverlässige Performance auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen. Selbst beanspruchbare Konstruktionen (etwa Schnappverbindungen) können damit problemlos realisiert werden, heißt es.

Das richtige SLA-Material für Transparentes

Und für hoch transparente Bauteile ist die Fertigung mit Accura Clearvue zu empfehlen, denn dieses Material steht für das prozesssichere Drucken von durchsichtigen Bauteilen mit einer Toleranz von unter 45 Mikrometern über das gesamte Baufeld hinweg. Das Polymer ist also ideal für lichtleitende Elemente, optische Komponenten oder Gehäuse, die durchsichtig sein sollen oder müssen. Die Oberflächenqualität ließe sich darüber hinaus weiter veredeln, um optische Eigenschaften gezielt zu optimieren. Nicht zuletzt punktet Accura Clearvue durch eine pharmazeutische Zulassung, was den Einsatz in regulierten Branchen ermöglicht und dabei höchsten Qualitätsanforderungen genügt. Optional stehen verschiedene Veredelungsmöglichkeiten parat – etwa Lackieren, Strahlen oder Hochglanzpolieren (bis hin zum Klavierlack-Finish). Damit gewährleiste Speedpart nicht nur funktionale sondern auch optisch anspruchsvolle Ergebnisse. Je nach Bauteil könne die Lieferung schon innerhalb von drei Arbeitstagen erfolgen, sodass auch kurzfristige Projekte schnell umgesetzt werden könnten.

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