Spindel-Reparatur Spindel Full Service verbucht zweitbestes Geschäftsjahr der Firmengeschichte

Quelle: Spindel Full Service GmbH 2 min Lesedauer

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Die Spindel Full Service GmbH blickt auf ihr zweitbestes Geschäftsjahr seit Bestehen zurück. Das Unternehmen wuchs um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und die weiteren Aussichten sind gut.

Michael Kern ist in der Geschäftsführung des elterlichen Spindel Service Unternehmens tätig.(Bild:  HOFFMANN PRODUCTIONS GMBH/Spindel Full Service GmbH)
Michael Kern ist in der Geschäftsführung des elterlichen Spindel Service Unternehmens tätig.
(Bild: HOFFMANN PRODUCTIONS GMBH/Spindel Full Service GmbH)

Laut Geschäftsführer Michael Kern habe die Wirtschaft in den vergangenen Jahren „sehr viel auf Preisdumping gesetzt“. Inzwischen scheinen steigende Kosten, die Inflation, die Materialknappheit oder globale Lieferengpässe aber ein Umdenken zu begünstigen. Demnach sei die Zahl der Maschinenbestellungen rückläufig, stattdessen würde deutlich mehr repariert als früher.

„In der metallverarbeitenden Industrie bedeutet das vor allem, dass das Herzstück der Maschine, die Spindel, nun viel mehr Beachtung findet als früher“, so Kern. „Sie ist das Teil, das den Umsatz macht. Sie sorgt für Produktion und Präzision. Wir haben schon vor Jahren ein Verfahren entwickeln, das es uns ermöglicht, Spindeln, egal ob Dreh-, Schleif- oder Frässpindel über 20 Jahre lang reparieren und dabei wieder wie neu aussehen zu lassen.“

Ganzheitlicher Blick auf die Spindel

Um das zu schaffen, seien verschiedene feinjustierte Parameter nötig. So nutzt die Spindel Full Service GmbH nach eigenen Angaben ein spezielles Laserschweißverfahren, bei dem der Werkzeugstahl eine Härte von 63 HRC anstatt der üblichen 58 erhält. Das macht den Stahl verschleißfester und er kann länger für die Produktion eingesetzt werden. Ein spezielles Beschichtungsverfahren und eine Auswahlanalyse kommen ebenfalls zum Einsatz.

So sei es laut Kern möglich, bereits bei der Demontage zu sagen, warum die Spindel kaputt gegangen ist. Anschließend könne direkt das richtige Reparaturverfahren in die Wege geleitet werden. Der Geschäftsführer ergänzt: „Wir schauen uns neben der Spindel dabei auch das Maschinenumfeld an, ob es da oder in der Maschinenhistorie Probleme gibt. Häufig ist nämlich das Umfeld, und nicht die Spindel selbst die Ursache.“
Dank eines patentierten Teststandes, auf dem unterschiedliche Spindelmotoren unter realen Bedingungen getestet werden können, und einer innovativen Reinigungsmaschine mit 1 µ-Filtersystem sollen Einzelzeile wieder auf einen neuwertigen Qualitätsstand gebracht werden können.

Hiervon profitierten sowohl Firmenbudgets als auch die Umwelt. Diese Art der Wartung ermögliche den Spindeln das Doppelte bis Fünffache ihrer Laufzeit. Auch hierin sieht Kern einen Faktor für den erzielten Geschäftserfolg. 40 Prozent Neukunden seien für die guten Umsätze der Spindel Full Service GmbH verantwortlich.

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