Produktdatenmanagement
Sprechen wir eine gemeinsame Produktdatensprache?

Ein Gastbeitrag von Ben Rund 6 min Lesedauer

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Fehler minimieren, Betriebskosten senken und Datenintegrität erhöhen – wie diese Aspekte mit Produktinformationen zusammenhängen, erläutert Autor Ben Rund im folgenden Gastbeitrag.

Ein Residualstromschutzschalter (RCCB) und ein Fehlerstrom-Schutzschalter (GFCI) können ähnliche Schutzaufgaben erfüllen, aber ihre Produktinformationen, wie Nennkapazität und Schutzklassen, werden oft unterschiedlich dargestellt. Diese Inkonsistenz erschwert die Vergleichbarkeit und das Verständnis, was zu Fehlinterpretationen und ineffizienten Entscheidungsprozessen führen kann.(Bild:  Syndigo)
Ein Residualstromschutzschalter (RCCB) und ein Fehlerstrom-Schutzschalter (GFCI) können ähnliche Schutzaufgaben erfüllen, aber ihre Produktinformationen, wie Nennkapazität und Schutzklassen, werden oft unterschiedlich dargestellt. Diese Inkonsistenz erschwert die Vergleichbarkeit und das Verständnis, was zu Fehlinterpretationen und ineffizienten Entscheidungsprozessen führen kann.
(Bild: Syndigo)

Ein Kühlschrank ist kein Fernseher! Obwohl beides Elektrogeräte sind, sprechen sie in der Welt der Produktinformationen völlig verschiedene Sprachen, was ihre Funktionen, Nutzungskontexte und technischen Spezifikationen betrifft. Dieses scheinbar einfache Beispiel beleuchtet eine komplexe Fragestellung: Wie lässt sich eine solche Diversität an Daten effektiv und effizient managen? Die Antwort liegt in der Standardisierung der Produktinformationen durch internationale Klassifizierungsstandards wie ETIM & Co. – allerdings muss die Integration dieser Standards ins Produktdatenmanagement erst einmal gelingen.

Hersteller und Händler stehen heute mehr denn je vor der komplexen Aufgabe, eine Vielzahl von Produktinformationen ebenso effektiv wie effizient zu verwalten. Das Kernproblem liegt dabei in den unstrukturierten Produktdaten, die aus diversen Quellen – zum Beispiel von verschiedenen Lieferanten – stammen und in unterschiedlichsten Formaten vorliegen. Die Verarbeitung dieser Daten ist oft aufwändig und fehleranfällig. Wechselnde Marktanforderungen erschweren diesen Prozess zusätzlich, führen zu Ineffizienzen und steigenden Kosten.