Petig Spreizmatrize verhindert Deformation beim Durchstanzen von Rohren
Grevenbroich (am) – Ob Rechteck-, Quadrat- oder Rundrohr – das Durchstanzen von Hohlprofilen hat sich als zeiteffektive Lösung im Vergleich zum einseitigen Stanzen bewährt. Kritische Punkte sind mögliche Deformationen sowie Versatz. Durch den Einsatz einer Spreizmatrize gelingt es, dem entgegenzuwirken.
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Bei dem von der Friedrich Petig GmbH vorgestellten Verfahren wird mit dem Stanzstempel die obere Rohrwand gelocht und mit dem Stanzbutzen, der jetzt als Stempelverlängerung fungiert, die untere Rohrwand gestanzt. Der Butzen wird somit als Schneidwerkzeug eingesetzt. Wichtig ist, dass der Butzen nicht ausweichen kann. Deshalb, so das Unternehmen, muss die Stanzbutzenführung in der Spreizmatrize und dem Matrizenhalter sehr eng sein.
Stanzqualität hängt vom Stanzwerkzeug ab
Ausschlaggebend für die Qualität der Stanzung sind die Stanzwerkzeuge. Diese verfügen, bedingt durch die mitunter großen Rohrdurchmesser, über lange Werkzeugführungen. Um einen schnellen Wechsel der Werkzeuge zu ermöglichen, sind die Rohrstanzmaschinen mit Schnellwechsel-Werkzeugen ausgerüstet.
Die Abfallbeseitigung verläuft unkompliziert. Alle Stanzbutzen fallen bei jedem Stanzhub durch den Maschinentisch in eine Schrottkiste. Dadurch kann Quadrat- oder Rundrohr zur Weiterverarbeitung automatisch gedreht werden. Die Spannzangen im Vorschubmesswagen können über die Steuerung in jede beliebige Rohr-Position gedreht werden. Eine gleichzeitige Bearbeitung von vier Rohren und von Rohrlängen bis zu 8 m ist möglich.
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