Das Messezentrum Nürnberg hatte sich wieder in den internationalen Treffpunkt der Automatisierung gewandelt: Auf der SPS – Smart Production Solutions 2025 präsentierten 1.175 Aussteller ihre Lösungen für die smarte und digitale Automation. Mit rund 56.000 Fachbesuchern verzeichnete die Messe einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr.
Mehr Besucher, zahlreiche Innovationen: Die SPS 2025 war laut Messeveranstalter ein voller Erfolg.
(Bild: Stefanie Michel)
Die SPS ist weit mehr als eine reine Präsentationsfläche für Produkte rund um die industrielle Automatisierung. Das zeigte sich auch in diesem Jahr. Drei Tage lang bot sie Raum für den Austausch von Ideen, für praxisnahe Einblicke und für die Präsentation von Neuheiten. Besucher erlebten vor Ort, wie sich Theorie und Praxis verbinden – durch anschauliche Live-Demonstrationen, fundierte Fachvorträge und persönliche Gespräche.
„Die SPS bietet der Automatisierungsbranche nicht nur eine Plattform für Innovationen, sondern vor allem für den direkten Dialog. Hier trafen sich auch dieses Jahr wieder Experten, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, Trends zu diskutieren und Netzwerke zu stärken. Die Messe schaffte erneut einen Rahmen, in dem sich die Community weiterentwickeln kann“, fasst Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS, nach drei Messetagen zusammen.
Künstliche Intelligenz als eine treibende Kraft
Eines der zentralen Themen der SPS 2025 war neben Energieeffizienz, der neuen Maschinenverordnung und dem Cyber Resilience Act die zunehmende Integration von Künstlicher Intelligenz in industrielle Prozesse. Zahlreiche Aussteller präsentierten konkrete Anwendungen – von KI-gestützter Qualitätsprüfung über adaptive Steuerungssysteme bis hin zu intelligenten Wartungslösungen, die auf Echtzeitdaten basieren. Besucher konnten erleben, wie KI nicht nur einzelne Prozesse optimiert, sondern ganze Produktionssysteme neu denkt.
„KI ist bereits fester Bestandteil vieler Anwendungen und eröffnet zugleich unzählige Möglichkeiten für die Zukunft. Heute sehen wir künstliche Intelligenz in zahlreichen Applikationen, die längst Alltag sind. Gleichzeitig bietet KI enorme Potenziale für neue Konzepte, die aktuell noch in der Proof-of-Concept-Phase stecken – ein spannender Ausblick auf das, was kommt“, unterstreicht Marcus Bliesze, Vice President Marketing for Automation, Siemens AG. Gerd Hoppe, Corporate Management bei Beckhoff Automation, sieht gerade die SPS als zentrale Stelle, um den KI-Einsatz in der Industrie zu zeigen: „Hier treffen Fachleute und Kunden zusammen, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und neue Ansätze für den Einsatz von KI und digitalen Werkzeugen zu diskutieren. Wir wollen diese Technologien aktiv gestalten – nicht darauf warten, dass andere es für uns tun. Genau dieser Austausch macht die Messe so wertvoll.“
Am Gemeinschaftsstand „Automation meets IT“ in Halle 6 begegneten sich klassische Automatisierung und moderne IT-Lösungen in einem inspirierenden Umfeld für interdisziplinären Austausch. Auch die Start-up Area und der „Young-Innovators“-Stand mit jungen Unternehmen zeigten, wie viel kreative Energie und Innovationskraft in der Branche steckt. Besonders großen Zuspruch fanden die Guided Tours der Smart Factory KL, die an allen drei Messetagen stattfanden und Besucher gezielt zu innovativen Technologien und Anwendungen führten. Ergänzt wurde das Angebot durch eine themenspezifische Guided Tour zum Schaltschrankbau am Messedonnerstag, die ebenfalls auf reges Interesse stieß und Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Best Practices bot.
Zuversichtliche Stimmung unter den Automatisierern
Trotz der weiterhin anhaltenden Unsicherheiten, sieht der VDMA die Talsohle erreicht. Laut der aktuellen Zahlen lief das letzte Quartal gut und man erwartet für 2026 ein leichtes Plus. Dr. Reinhard Heister, Geschäftsführer der Elektrischen Automation im VDMA sieht sich darin auch angesichts der vollen Messehallen bestätigt: „Die Messe sendet gerade eine Botschaft: gute Gespräche und viele Besucher zeigen, dass Unternehmen wieder bereit sind zu investieren.“
Auch für Steffen Winkler, CSO Business Unit Automation bei Bosch Rexroth, gibt die SPS positive Impulse in die Industrie: „Automatisierung ist die Technologie, die unsere Welt am Laufen hält – von der Chipfabrik bis zur Ladesäule. Wer Zukunft live erleben will, findet auf der SPS ein Real-Life-Labor für KI, Robotik und Software in konzentrierter Form.“
Nachwuchsförderung: Makeathon & Young Talents Day
SPS Makeathon: Hier konnten junge Talente in interdisziplinären Teams in 2,5 Stunden eine reale Aufgabe lösen.
(Bild: Stefanie Michel)
Beim zweiten SPS Makeathon hatten junge Talente die Möglichkeit, in interdisziplinären Teams an realen Aufgaben aus der Industrie zu arbeiten. Der Young Talents Day am letzten Messetag bot zusätzlich Guided Tours, Karriereberatung und eine Rallye mit attraktiven Preisen – ein praxisnahes Erlebnis für Schüler, Studierende und Berufseinsteiger.
Ausblick
Felix Kranert, Vice President Marketing DACH bei Schneider Electric, fasst zusammen: „Die SPS ist die Pflichtveranstaltung der Automatisierungsbranche – wer hier nicht ausstellt, existiert nicht. Sie bietet nicht nur maximale Sichtbarkeit, sondern auch den entscheidenden Austausch, der in herausfordernden Zeiten unverzichtbar ist.“
Stand: 08.12.2025
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