Frästeile/Drehteile SPS Schiekel verzeichnet Rekord-Halbjahr

Redakteur: Stéphane Itasse

Die SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH, Dohna, hat ihre positive Entwicklung im ersten Halbjahr 2013 fortgesetzt. Der Spezialist für Fräs- und Drehteile aus Edelstahl hat in den ersten sechs Monaten diesen Jahres nach eigenen Angaben einen Umsatz von 4,5 Mio. Euro erwirtschaftet. Das sei der bisher beste Halbjahreswert in der 21-jährigen Firmengeschichte. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 sei der Umsatz um fast 0,5 Mio. Euro oder 12 % geklettert.

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Bei der SPS Schiekel Präzisionssysteme wird die Auftragslage besser und besser.
Bei der SPS Schiekel Präzisionssysteme wird die Auftragslage besser und besser.
(Bild: SPS Schiekel)

Die Basis dafür war der bisher höchste Auftragsbestand von 1,8 Mio. Euro zum Start ins Jahr 2013, wie es weiter heißt. In den zurückliegenden sechs Monaten seien weitere Aufträge für 3,4 Mio. Euro akquiriert worden. Zwar hätten sich die Bestellungen auf hohem Niveau etwas abgeflacht, aber zum 1. Juli hatte SPS nach eigenen Angaben Arbeit für mehr als 3 Mio. Euro im Haus, ein gutes Polster für das zweite Halbjahr.

Gehäusen und Komponenten für Mess- und für Sensortechnik aus Edelstahl gefragt

Vor allem bei Gehäusen und Komponenten für Mess- und für Sensortechnik kann SPS Schiekel derzeit wachsen, wie das Unternehmen auf Anfrage von MM Maschinenmarkt berichtet. Die Kunden kämen meist aus dem Inland, der Auslandsanteil bei Aufträgen und Umsatz liege bei 12 %. Hier kämen die Bestellungen aus Zentraleuropa, vor allem aus der Schweiz.

Bei SPS, die 104 Leute (davon vier Auszubildende) beschäftigt, sei man mit dem ersten Halbjahr 2013 sehr zufrieden, zumal sich gegenüber dem guten Jahr 2012 vor allem das Betriebsergebnis deutlich verbessert und sich der Gewinn nahezu verdoppelt habe – konkrete Zahlen nannte das Unternehmen auf Anfrage unserer Redaktion nicht. „Beides hat für uns nach dem Einbruch im Krisenjahr 2009 absolute Priorität. Die Neuaufstellung der Firma mit dem Ziel, die Erträge aus der Arbeit zu steigern und die Finanzkraft von SPS zu stärken, trägt Früchte”, sagt Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel.

SPS Schiekel will dank Umstrukturierungen effizienter produzieren

Im ersten Halbjahr sei die Arbeitsvorbereitung komplett umstrukturiert worden. Ihr Aufbau wurde laut Mitteilung verschlankt, der Durchlauf verbessert und die Verantwortung des einzelnen Mitarbeiters für das Produkt erhöht. Im zweiten Halbjahr soll die Umgestaltung der Produktion folgen. Im Ergebnis sollen die Durchlaufzeiten verkürzt und dadurch ein Produktivitätsschub erreicht werden.

Die SPS Schiekel GmbH strebt für das Jahr 2013 einen Umsatz von 8,8 Mio. Euro an. Das wäre ein Zuwachs von fast 600.000 Euro im Vergleich zu 2012. „Bei der sich leicht abkühlenden Konjunktur wird das kein Spaziergang. Voraussetzung ist zudem, dass wir auch weiterhin von den Krisen im Euroraum verschont bleiben”, meint Schiekel: „Nach dem Vorlauf des ersten Halbjahres sind die 8,8 Mio. zu schaffen. Vielleicht kratzen wir beim Jahresumsatz sogar erstmals an der 9-Mio.-Grenze…”

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