Sechsachsroboter

Stäubli öffnet neues Kapitel der Mensch-Roboter-Kooperation

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Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, werde jede Bewegung des Roboters sensorisch überwacht. Dazu erfasse man sämtliche Koordinaten des Roboters sowie Geschwindigkeit und Beschleunigung in Echtzeit. Stäubli setzt bei der TX2-Baureihe auf konfigurierbare, sichere I/O-Module sowie auf Echtzeit-Ethernet-Feldbussysteme.

Nähert sich ein Mensch dem Arbeitsbereich des Roboters, reduziert dieser seine Geschwindigkeit automatisch auf ein Sicherheitslevel, heißt es weiter. Der Roboter könne aber seine Arbeit mit niedriger Geschwindigkeit fortsetzen, gehe nicht in den Not-Aus-Betrieb und müsse keinen aufwendigen Neustart absolvieren. Kommt der Bediener dem Roboter zu nahe, verlangsamt der Roboter laut Angaben seine Geschwindigkeit weiter oder verharrt komplett im Sicherheitsmodus.

Es können Sicherheitszonen definiert werden

Als weiteres Highlight nennt Stäubli die Funktionen Safe Tool und Safe Zone, mit denen sich ein bestimmter Bereich um das End-of-arm-Werkzeug genau definieren und permanent überwachen lasse. Würde innerhalb der festgelegten Sicherheitszone ein Hindernis erkannt, stoppe der Roboter automatisch.

„Die TX2-Baureihe steht für eine neue Dimension hinsichtlich Qualität, Präzision und Dynamik. Vor allem aber eröffnen die Sechsachser neue Möglichkeiten der Mensch-Maschine-Kooperation“, fasst Vogt zusammen.

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