Verluste ausgleichen Stahlkonzern Salzgitter will noch drastischer sparen

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Der Stahlkonzern Salzgitter will nach einem Verlust im zweiten Quartal noch stärker denRotstift ansetzen, wie die dpa meldet.

Der eingeschlagenen Sparkurs bei der Salzgitter AG bringt offensichtlich noch zu wenig Entlastung. Denn nun heißt es, dass der Rotstift erneut aus der Schublade geholt wurde ...(Bild:  Salzgitter)
Der eingeschlagenen Sparkurs bei der Salzgitter AG bringt offensichtlich noch zu wenig Entlastung. Denn nun heißt es, dass der Rotstift erneut aus der Schublade geholt wurde ...
(Bild: Salzgitter)

Außer dem bereits laufenden Sparprogramm hat der Thyssenkrupp-Konkurrent Salzgitter nach eigenen Angaben jetzt zusätzliche kurzfristige Maßnahmen zur Ergebnisstabilisierung und Liquiditätssicherung eingeleitet. Neue Investitionen würden deshalb auf den Prüfstand gestellt. Bei bereits genehmigten Investitionen sollen die Auszahlungspläne überarbeitet werden. Salzgitter habe nicht zuletzt noch weitere Kostenpositionen durchforstet und dabei an verschiedenen Stellen den Rotstift angesetzt. So soll es etwa strukturelle Anpassungen in den einzelnen Geschäftsbereichen geben, die derzeit ausgearbeitet würden. Was man genau vorhat, will Salzgitter zu einem späteren Zeitpunkt verraten.

Strategisch kommt Salzgitter gut voran

Salzgitter verzeichnete im zweiten Quartal wegen der schwachen Stahlgeschäfte unter dem Strich einen Verlust von 33,5 Millionen Euro (nach einem Gewinn von 19,7 Millionen Euro im Vorjahr). Bereits im Juli hatte das Unternehmen vorläufige Zahlen vorgelegt und die Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Das Jahr 2024 ist für die deutsche Stahlindustrie demnach eines der herausforderndsten der vergangenen Jahrzehnte, kommentierte der Salzgitter-Vorstandschef Gunnar Groebler. Aus operativer Sicht erscheine 2024 als verlorenes Jahr. Strategisch komme das Unternehmen aber voran. Am Ziel, ab 2026 grünen Stahl zu produzieren, hält Salzgitter fest, wie es abschließend heißt.

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