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Umformtechnik

Stanzen und Umformen wachsen zusammen

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Diese kleine Blackbox des Messquaders mit etwa 20 mm × 20 mm × 50 mm kann an Maschinen ohne großen Installationsaufwand nachgerüstet werden, ist verschleißfest und ölresistent. Er ist vor allem für die Butzenüberwachung, die Stempelbruchkontrolle sowie zur Prozesskraftüberwachung geeignet. Das Kontrollgerät erkennt auch kleine Schmutzpartikel, die den Fertigungsprozess stören können.

Software als Kontrollsystem für das Stanzen und Umformen

Darüber hinaus präsentierte Bott die Software Compact-Press als Kontrollsystem für das Stanzen und Umformen. Drei Varianten gibt es: Smart-Line, Eco-Line und Star-Line. Alle sind für die intelligente und flexible Prozessüberwachung beim Stanzen und Umformen anwendbar und kombinieren IPC-Technik mit einer großen Auswahl an Softwarecontrols. So bleibt nichts verborgen und das System reagiert schnell auf alle Unregelmäßigkeiten im Fertigungsprozess. Damit sorgt es für eine kontinuierlich überwachte Produktion und kontrollierte Qualität.

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Ein dritter Faktor für einen sicheren Produktionsprozess sind Schmierstoff und Schmierstoffauftrag. Dies war das Thema von Mathias Schmeier von Raziol Zibulla & Sohn aus Iserlohn. Um die Anforderungen und Vorteile durch den Schmierstoffauftrag den Kunden zu demonstrieren, hat das Unternehmen eine Simulationsanlage namens Tribometer 5000 gebaut, mit der die Reibungsverhältnisse bei der Blechumformung, etwa zwischen Werkzeug und Material, bestimmt werden können. Durch die Variation der Systemparameter Schmierstoff, Blech- und Werkzeugwerkstoff und deren Oberflächen, Oberflächenbeschichtungen und der Rauheiten von Blech und Werkzeug sowie mit den technischen Parametern Geschwindigkeit, Flächenpressung und Temperatur erzielt man mit dem Tribometer 5000 praxistaugliche Versuchsbedingungen. Dies ermöglicht eine Vorselektion und bietet dem Blech verarbeitenden Unternehmen die Motivation, tiefer in die Folgeprozesse und Prozessparameter einzusteigen und einen Realversuch für die Prozessoptimierung gut vorzubereiten. Darüber hinaus gab Schmeier einen Einblick in die Zukunft der industriellen Schmierungstechnik, die bereits auf gutem Wege zu Industrie 4.0 ist.

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