Rekordgründungen Deutschland erfährt einen Boom in Sachen neuer Start-ups

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der herrschenden Konjunkturflaute zum Trotz, geht es mit der Gründung von Start-ups in Deutschland wieder kräftig aufwärts! Hier mehr zu den Zahlen und zu den Spitzenreiterländern ...

Nach einer Flaute in den letzten Jahren, nimmt die Gründung von Start-ups in Deutschland rasant Fahrt auf, wie man registriert ...(Bild:  Innova)
Nach einer Flaute in den letzten Jahren, nimmt die Gründung von Start-ups in Deutschland rasant Fahrt auf, wie man registriert ...
(Bild: Innova)

Wurden 2021 noch fast 3.200 neue Start-ups gegründet, fiel die Zahl 2023 auf knapp 2.500, weil sich viele Investoren wegen gestiegener Zinsen und Konjunktursorgen zurückhielten, heißt es. Einige Youngsters gerieten dabei in Geldnot und strichen Jobs, die Zahl der Insolvenzen erhöhte sich. Aber seit zwei Jahren steige die Zahl der Gründungen wieder. Und auch bei den Geldern für Start-ups zeigt der Trend nach oben, wie jüngste Zahlen der KFW zeigen. Im ersten Halbjahr 2025 wurden einer Analyse des Start-up-Verbands zufolge genau 1.500 neue Wachstumsfirmen gegründet. Das seien neun Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2024. Wenn sich dieser Trend fortsetze, könne erstmalig seit 2021 die Zahl von 3.000 neuen Start-ups pro Jahr geknackt werden. Besonders in Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen seien mehr Start-ups entstanden. Die meisten Start-ups entstanden demnach zuletzt erneut im Software-Bereich.

Hotspots und kleinere Quellen für Start-ups sollten sich die Hände reichen

Dieser Trend werde angetrieben vom Boom in Sachen künstliche Intelligenz (KI). So würden etwa industriell nutzbare Tools (etwa KI-Gestützte Automatisierungssysteme) an Bedeutung gewinnen. Aber auch im lange schwächelnden Online-Handel gehe es wieder bergauf. Während die meisten Start-ups in Bayern (343), Nordrhein-Westfalen (281) und Berlin (248) gegründet wurden, ergattern beim Städte-Ranking offensichtlich forschungsnahe Standorte die vordersten Plätze, heißt es. Gerechnet pro 100.000 Einwohnern wurden deshalb in München am meisten neue Start-ups binnen zwölf Monaten gegründet (13,5), gefolgt von Heidelberg (13,4) und Berlin (13,2). Gut schneiden auch die Universitätsstädte Darmstadt (11,5) und Aachen (9,1) ab. Im Umfeld vom Hochschulen entstehen bekanntlich immer wieder erfolgreiche Kleinunternehmen. Und zugleich gebe es immer mehr Lehrstühle für das Thema Unternehmertum. Außer den Hotspots Berlin und München dürfen sich aber auch kleinere forschungsnahe Standorte als eine Art neue Lokomotiven in puncto Start-ups bezeichnen. Die Gründerbranche sei dadurch auch noch breiter aufgestellt. Allerdings, muss der Verband anmerken, braucht es noch Brücken zwischen beiden Welten.

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