Komplettbearbeitung
Statoren in Großserie fertigen

Quelle: Pressemitteilung 7 min Lesedauer

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Niles-Simmons und Mapal bringen ihren gemeinsam entwickelten Prozess zur Komplettbearbeitung von Statorgehäusen für Elektromotoren in die Serie. Damit fertigen Zulieferer und OEMs nun effizient Bauteile für Elektro- und Hybridfahrzeuge großer Hersteller.

Für den zweiten Bearbeitungsschritt wird das dünnwandige Bauteil in den Spalt zwischen Innen- und Außenwerkzeug gefahren. (Bild:  Mapal)
Für den zweiten Bearbeitungsschritt wird das dünnwandige Bauteil in den Spalt zwischen Innen- und Außenwerkzeug gefahren.
(Bild: Mapal)

Die beiden Hersteller haben in einem Entwicklungsprojekt demonstriert, dass auf einer Pick-Up-Drehmaschine eine sehr wirtschaftliche und hochpräzise Produktion von Statorgehäusen möglich ist. Die dünnwandigen Aluminiumbauteile werden für den Antrieb in Elektrofahrzeugen benötigt. Sie sind auf der Außenseite mit Rippen für den Kühlkreislauf versehen und werden in die größeren Motorgehäuse eingebaut.

War während der Entwicklung bei Niles-Simmons noch mit einer dafür umgebauten modularen Drehmaschine gearbeitet worden, so kam nun eine eigens für die Statorfertigung konzipierte Maschine auf den Markt. Die Entwicklungsbasis bildete das Vertikalbearbeitungszentrum der Marke Rasoma, welche genau wie Niles-Simmons eine Marke der NSH Group (Niles-Simmons-Hegenscheidt GmbH) ist. Beide Marken sind gemeinsam in der NSH Group Tochterunternehmung NSH Technology organisiert und haben die Entwicklung gemeinsam vorangetrieben. Die Bezeichnung Rasoma DZS 400-2 indiziert, dass sie mit zwei Werkstückspindeln arbeitet.