Spulentechnik Steinert eröffnet neue Eloxal-Anlage und Testzentrum

Redakteur: Jürgen Schreier

Die Steinert Elektromagnetbau GmbH, Köln, Anbieter von Separationslösungen für Wert- und Störstoffe, hat an vier Tagen bei ihren Steinert open 2011 rund 900 Kunden, Partnern, den eigenen Vertretern und den Steinert-Mitarbeitern und Familien zwei neue Anlagen vorgestellt.

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Eröffnung des Steinert Open 2011. (Bild: Steinert)
Eröffnung des Steinert Open 2011. (Bild: Steinert)

Der Bereich ANO-FOL, spezialisiert auf anodisierte Aluminiumspulen, zeigte unter dem Motto „Elektromobiltät – Aluminium in Bewegung“ über 60 geladenen Gästen am ersten Tag die neue Produktionshalle mit einer neuen Eloxal-Anlage. Die innovative Technik sichert die Erweiterung der Produktion für elektromagentische Systeme.

Fraunhofer präsentiert neueste Ideen für Fortbewegungskonzepte

Ergänzende Vorträge namhafter Forschungsinstitute wie dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung über die neuesten Ideen für Fortbewegungskonzepte ergänzten die Veranstaltung.

Weiteres Highlight war die offizielle Eröffnung des neuen Testzentrums des Geschäftsbereichs Separationstechnik. Dabei wurde das komplette, integrierte Lösungsspektrum der Unternehmensgruppe rund 400 Kunden vorgestellt. Ausgestattet mit sieben unterschiedlichen Sortiermaschinen im Außenbereich und weiteren Maschinen im Innenbereich wurde den Gästen von der Magnettechnologie bis hin zur neuesten sensorbasierten Technik die Funktionalität präsentiert.

Röntgensortierer XSS F vorgeführt

Beispielhaft wurde eine Fe-geschiedene Schredderschwerfraktion In-Line auf die Anlage geschickt. Die Ergebnisse konnten anschließend geprüft und die einzelnen Geräte aus nächster Nähe besichtigt werden.

Im Innenbereich wurde die Abtrennung der sogenannten Meatballs (Kupferanker) aus einer Fe- Fraktion mit dem Röntgensortierer XSS F vorgeführt. Im überdachten Außenbereich gab es die Durchlaufanlage mit den diversen Magnet- und Sensorsortierern unter anderem auch die zur Zeit erfolgreichste Maschine KSS F L live zu erleben.

Mit ihr werden Werkstoffe (auch schwarze Kabel) mit laserbasierender 3DS-Technologie anhand von Formen, Oberflächen und optischen Eigenschaften erkannt und sortiert. Auch die Abtrennung von Leiterplatten aus Elektronikschrott ist möglich. Die 3DS-Technologie lässt sich auch mit anderen Sensoren kombinieren.

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