Automatisierung Stellantis verkauft Mehrheit von Fabrikausrüster Comau

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Der Automobilhersteller kommt seiner Verpflichtung nach, Comau zu verkaufen. Der Maschinenbauer will auf weitere Industriesektoren expandieren und hat dafür einen neuen Mehrheitsinvestor gefunden.

Comau-Produktionsanalge im Stellantis-Werk Mirafiori. Außerdem zu sehen: Die Karosserie eines Fiat 500e.(Bild:  Stellantis)
Comau-Produktionsanalge im Stellantis-Werk Mirafiori. Außerdem zu sehen: Die Karosserie eines Fiat 500e.
(Bild: Stellantis)

Stellantis hat bekannt gegeben, die Mehrheit seines Tochterunternehmens Comau an One Equity Partners (OEP) zu verkaufen. Hersteller und Investor hätten eine bindende Vereinbarung unterzeichnet. Stellantis bleibe aktiver Minderheitsaktionär. Die angekündigte Ausgliederung des Maschinenbauers wurde bei der Fusion der früheren Unternehmen FCA und Groupe PSA im Januar 2021 vertraglich festgehalten, heißt es in einer Mitteilung. hervorgegangen ist.

Die Transaktion soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein und unterliegt behördlichen Genehmigungen und sonstigen Abschlussvoraussetzungen. Die finanziellen Konditionen der Transaktion werden vertraulich behandelt und nicht offengelegt, teilt Stellantis mit.

Comau will expandieren – Geschäftsführer bleiben

Comau ist auf Industrieautomatisierung und Robotik spezialisiert. Das Portfolio umfasst Laut Unternehmensangaben Produkte und Systeme für die Fahrzeugfertigung mit starker Präsenz im Bereich Elektromobilität sowie Robotik- und digitale Produktionssysteme für verschiedene Industriesektoren. Daneben umfasse das Leistungsspektrum des Unternehmens Projektmanagement und Beratung. Unternehmenssitz ist Turin, Italien. Darüber hinaus verfügt Comau über sieben Innovationszentren und zwölf Fertigungswerken in zwölf Ländern mit 3.700 Beschäftigten.

Executive Chairman Alessandro Nasi und CEO Pietro Gorlier werden ihre Funktionen auch weiterhin ausüben, ebenso wie die übrige Unternehmensleitung. Die Transaktion passe zum Plan, das Geschäft angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Industrieautomatisierung über den Automobilsektor hinaus auszuweiten, kommentierte Gorlier.

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OEP wurde im Jahr 2001 gegründet und ist 2015 als Spin-Off aus JP Morgan hervorgegangen. Das Unternehmen ist mit Niederlassungen in New York, Chicago, Frankfurt und Amsterdam vertreten. Das Unternehmens ist eigenen Angaben zufolge im mittleren Marktsegment tätig (Private Equity) und legt seine Schwerpunkte auf die Industrie-, Gesundheits- und Technologiesektoren in Nordamerika und Europa liegen.

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