Trübe Aussichten

Stimmung im deutschen Maschinenbau auf Tiefstand

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Steigende Verunsicherung im Maschinen- und Anlagenbau

Fast 50 Prozent der befragten Unternehmenslenker blickt also pessimistisch auf die deutsche Konjunkturentwicklung der kommenden zwölf Monate. Noch vor dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine vor rund einem Jahr hatte dieser Anteil nur bei 14 Prozent gelegen, blickt PWC zurück. Im Vergleich zum Vorquartal ist vor allem die Gruppe der Unentschlossenen von 34 auf 42 Prozent deutlich größer geworden. Bei der Bewertung der Weltwirtschaft zeigt sich ein ähnliches Bild, denn rund und die Hälfte der Entscheider steht auch der Entwicklung der globalen Konjunktur im Jahr 2023 skeptisch gegenüber. Ein Drittel weiß nicht so recht. Und lediglich jeder fünfte Maschinenbau-Player glaubt noch an einen positiven Trend.

Deshalb setzen die meisten Unternehmen derzeit quasi auf die Stärkung ihrer „Abwehrkräfte“. Als Gegenmaßnahmen gegen die Folgen des Krieges in der Ukraine fokussiert sich die Mehrheit der Entscheider etwa auf die Steigerung der Energieeffizienz. Diese Fraktion hat verglichen mit dem Vorquartal am stärksten zugenommen – von 40 auf 57 Prozent. Viele Unternehmen arbeiten parallel dazu auch an einer Neuaufstellung. Vier von zehn Befragten erschließen beispielsweise neue Kunden, 39 Prozent strukturieren ihrer Lieferketten um und weitere 29 Prozent verändern ihren Energiemix, wie man erfährt. Mittelfristig werde zudem der Footprint hinterfragt.Wer sich die „Wetterlage“ im deutschen Maschinen- und Anlagenbau noch detaillierter zu Gemüte führen möchte, der findet hier das komplette PWC-Barometer.

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