Eskalation in Washington Streit zwischen Trump und Musk schadet Tesla

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Die Allianz von Elon Musk und Donald Trump endet, wie es scheint, in einer offenen Schlammschlacht, wie die dpa erfahren hat.

Der vor Kurzem ausgebrochene Streit zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem Helfer Elon Musk wird immer schmutziger, wie jüngste Posts auf X andeuten. Trump drohte Musk mit finaziellen Konsequenzen mit Blick auf Tesla. Die Wirkung auf die Tesla-Aktie kam prompt ...(Bild:  AP)
Der vor Kurzem ausgebrochene Streit zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem Helfer Elon Musk wird immer schmutziger, wie jüngste Posts auf X andeuten. Trump drohte Musk mit finaziellen Konsequenzen mit Blick auf Tesla. Die Wirkung auf die Tesla-Aktie kam prompt ...
(Bild: AP)

Elon Musk, der reichste Mann der Welt, wettert gegen den Präsidenten des mächtigsten Landes namens USA. Der Tech-Milliardär ging dabei sogar so weit, Trump die Führungsrolle in der Republikanischen Partei streitig zu machen. Der US-Präsident drohte daraufhin damit, Musks Unternehmen Regierungsaufträge zu entziehen. Musk konterte, er werde der US-Weltraumagentur Nasa die für sie momentan unverzichtbaren Dragon-Raumkapseln seiner Firma SpaceX vorenthalten. Der Streit zwischen Musk und Trump entflammte rund um das vom Präsidenten vorangetriebene Steuer- und Haushaltsgesetz. Musk, der sich im Auftrag von Trump bis vor Kurzem um eine radikale Senkung der Staatsausgaben kümmern sollte, fordert weitaus stärkere Ausgabenkürzungen. In den letzten Tagen verschärfte der Tesla-Gründer (nach seinem Rückzug aus Washington) die Attacken auf das Gesetz und traf damit auch direkt die Trump-Regierung.

Trump sollte des Amtes enthoben werden

Öffentlich wurde Trump zum ersten Mal beim Antrittsbesuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Weißen Haus auf die Kontroverse angesprochen. Der US-Präsident deutete lediglich an, dass Musk eben von geschäftlichen Interessen geleitet werde. Musk habe kein Problem mit dem Gesetz gehabt, bis er herausfand, dass damit auch eine Kürzung milliardenschwerer Subventionen für Elektrofahrzeuge kommt. Musk wiederum bezeichnete diese Aussage als eine Lüge. Musk deutete im Rahmen des Streits auch darauf hin, dass er noch Jahrzehnte auf der Welt sei, Trump aber alt sei und höchstens noch in dieser Präsidentschaftsrunde etwas zu sagen haben werde. Er gab dabei zu, den Wahlkampf tatkräftig unterstützt zu haben. Danach ließ der Tesla-Chef wahrscheinlich eine Bombe platzen: Er behauptete, Trumps Name findet sich in Unterlagen zum berüchtigten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Der Tech-Milliardär verbreitete mit einem knappen Ja auch einen Beitrag bei X, in dem er schrieb, dass Trump des Amtes enthoben werden muss. Trump wiederum drohte mit finanziellen Konsequenzen für Musks Unternehmen.

Die Tesla-Aktie rauscht nach unten

Der eskalierte Streit zwischen Elon Musk und US-Präsident Donald Trump, vor allem dessen Ankündigung, Tesla nicht mehr zu unterstützen, hat die Aktie von Tesla auf Talfahrt geschickt. Das Papier des von Musk geführten Elektroautoherstellers verlor im US-Handel dabei über 14 Prozent an Wert. Nachbörslich stabilisierte sich der Kurs und konnte wieder ein Prozent zulegen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg schätzt, dass Musks Vermögen dadurch an einem Tag um knapp 34 Milliarden Dollar auf 335 Milliarden Dollar (etwa 293 Milliarden Euro) gefallen ist.

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