Internationale Initiative Swiss Steel Group startet Förderungskampagne für die Zerspanung

Quelle: Swiss Steel Group 2 min Lesedauer

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Mit ihrer Kampagne „Machinability – Keep the World Turning” startet die Swiss Steel Group eine international ausgerichtete Initiative, um Innovationen und Know-how in der Zerspanungstechnik zu pushen ...

Gestern ist im französischen Ugine von der Swiss Steel Group die internationale Kampagne „Machinability – Keep the World Turning“ gestartet worden. Über diese Initiative soll die Zerspanung von Stahlwerkstoffen in die Zukunft gebracht werden. Hier mehr dazu ...(Bild:  Swiss Steel Group)
Gestern ist im französischen Ugine von der Swiss Steel Group die internationale Kampagne „Machinability – Keep the World Turning“ gestartet worden. Über diese Initiative soll die Zerspanung von Stahlwerkstoffen in die Zukunft gebracht werden. Hier mehr dazu ...
(Bild: Swiss Steel Group)

Die von Swiss Steel Group nun lancierte Kampagne „Machinability – Keep the World Turning” verfolge das Ziel, die Partnerschaft zwischen sich und den Maschinenbauern und Zerspanungsexperten zu stärken, um den Werkstoff Stahl zum Schlüssel für die Zukunft zu machen. Denn die Zerspanung von Stahl ist einer der wichtigsten Fertigungsprozesse in der metallverarbeitenden Industrie. Bekanntlich geht es dabei lang etablierte Verfahren, wie Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen et cetera. Die Wirtschaftlichkeit der Zerspanung hängt aber auch stark von den Eigenschaften des Werkstoffs ab, wie die Schweizer weiter erklären. Stähle mit optimierter Zerspanbarkeit verringern folglich den Verschleiß der Zerspanungswerkzeuge, wie Fräser, Bohrer und Schleifscheiben und erlauben es, mit höheren Schnittgeschwindigkeiten zu zerspanen, was die Produktivität steigert. Gleichzeitig verbessern optimierte Stähle die Oberflächenqualität der Bauteile und die Prozessstabilität insgesamt. Laut Swiss Steel Group sind das alles Schlüsselfaktoren für reproduzierbare Qualität und reduzierte Bearbeitungskosten. Die Initiative fokussiert vor allem nichtrostende Stähle (landläufig als Edelstähle bezeichnet) und Konstruktionsstähle. Nach dem gestrigen Start in Frankreich wird die Veranstaltungsreihe dann in Italien fortgesetzt und 2026 schrittweise auf weitere europäische Märkte ausgeweitet, heißt es weiter. Das Ziel ist es, das bestehende Know-how und aktuelle Entwicklungen für die Bearbeitung von Edelstählen zu fördern und mit den Anwendern neue Maßstäbe in der Bearbeitung zu setzen.

Neue Stahllegierungen werden für die Zerspanung optimiert

Swiss Steel Group verfügt nicht zuletzt über jahrzehntelange Erfahrung bei der Steuerung metallurgischer Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette, was sich von der Schrottverwertung bis zum fertigen Produkt erstreckt. Das Ergebnis seien Stähle mit homogenem Gefüge und definiertem Einschlussverhalten, die für stabile und reproduzierbare Bearbeitungsprozesse entscheidend seien. Aufbauend auf dieser Expertise hat sich die Swiss Steel Group zu einem der wichtigsten Kompetenzzentren für Zerspanbarkeit und zerspanungsoptimierte Stähle in Europa entwickelt, wie man betont. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Werkstoffen, die Präzision, Zuverlässigkeit und Leistung in jedem Arbeitsgang ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen die Produktfamilien ETG, HSX, Opticut, +BX, Ugima und Ugima-X, die für unterschiedliche Bearbeitungsanforderungen optimiert wurden. Das Werkstoffspektrum kann deshalb von der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung bis zur Präzisionsbearbeitung alles abdecken. Durch die Kontrolle der metallurgischen Prozesse während des gesamten Herstellungsprozesses gewährleiste Swiss Steel Group eine hohe Qualität und gleichbleibende Eigenschaften über alle Chargen hinweg. Im Forschungszentrum der Swiss Steel Group werden nun aber auch neue Legierungen systematisch auf ihr Zerspanungsverhalten hin geprüft. Parallel zur chemischen Zusammensetzung werde dabei vor allem das Gefüge analysiert.

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