C-Teile-Management Systemkosten von C-Teilen sind deutlich höher als der Preis
C-Teile sind kleine Artikel mit großer Wirkung, auch bei ihren Kosten: Niedrige Preise werden von hohen Prozesskosten begleitet, wie der Verbindungstechnik-Anbieter Lederer in Ennepetal mitteilt. Es lohnt sich also, den gesamten Beschaffungsvorgang nach Einsparpotenzialen zu durchleuchten, von der Auswahl und Beschaffung über die Verarbeitung bis zum Qualitätsmanagement.
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Unternehmen jeder Größe und Branche müssen ihre Kosten senken, heißt es weiter. Im Markt der Verbindungstechnik könne dieses Phänomen beinahe täglich beobachtet werden, wenn bei Einkaufsverhandlungen der Preis für eine bestimmte Schraube zur Disposition steht.
C-Teile bedeuten viel Aufwand bei wenig Wert
Wertmäßig betrachtet sind Verbindungselemente typische C-Teile. Aufgrund ihrer Menge und Vielfalt der Anwendungen sowie ihrer weitreichenden Bedeutung für die Funktionsweise der damit verschraubten Bauteile kann man sie jedoch durchaus auch höher einstufen.
A wie Aufwand trifft bei Schrauben auf jeden Fall für Beschaffung und Logistik zu. Dies macht deutlich, dass die ausschließ-liche Fokussierung auf die Preise der einzelnen Verbindungselemente selbst nicht unbedingt zielführend ist und selten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führt, so der Systemanbieter.
Prozesskosten bieten hohes Einsparpotenzial bei C-Teilen
Der Preis für ein Verbindungselement, also die reinen Material- oder Teilekosten, macht in der Regel nur etwa 20% der gesamten Kosten, heißt es. Das weitaus größere Potenzial zur Kosteneinsparung böten die Prozesskosten. Sie würden sowohl in den Bereichen Entwicklung und Konstruktion, Logistik, Produktion, Einkauf als auch im Qualitätsmanagement der Kundenorganisation entstehen. Jeder dieser einzelnen Bereiche sei am Gesamtprozess der Integration eines Verbindungselementes in das fertige Produkt beteiligt.
Lederer will sowohl die Systemkosten senken als auch daran mitwirken, die Systemleistung beim Kunden zu steigern. C-Teile-Management sei somit eine Strategie, unter Ausschöpfung aller Serviceleistungen für die Kunden ein Einsparpotenzial zu erschließen, das die Kosten der eigentlichen Verbindungselemente um ein Vielfaches übertrifft. Im Vordergrund stehe dabei stets die Entwicklung bestmöglicher und sicherer Verbindungslösungen – sowohl unter Kosten- als auch unter Qualitätsgesichtspunkten.
Unterstützung bei Lagerhaltung und Logistik von C-Teilen
Sind die benötigten Verbindungselemente erst einmal bestimmt, gelte es, wenig Aufwand bei der Bestellung mit reduzierter Lagerhaltung und termingerechter Logistik in Einklang zu bringen. In diesem Zusammenhang stehe Lederer mit einem breiten Produktprogramm, der Unterstützung bei der Erarbeitung von Teilereduzierungsprogramm sowie schneller Konzept- und Angebotserstellung zur Seite.
Zudem verspricht das Unternehmen weltweite Verfügbarkeit der Produkte mit gleichbleibend hoher Qualität, schnelle Reaktionsgeschwindigkeit bei Bedarfsschwankungen sowie hohe Zuverlässigkeit durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse. Die Qualitätsmanager auf Kundenseite bekommen laut Angaben ebenfalls eine individuelle Betreuung nach internationalen Industrienormen, schnelle Reaktion im Reklamationsfall sowie einen hohen Reinheitsgrad der Produkte.
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