Chipproduktion Taiwanischer Chipkonzern plant Werk in Dresden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der taiwanische Chiphersteller TSMC steht kurz vor der Entscheidung, eine Fabrik in Dresden zu bauen. Gemeinsam mit Bosch, Infineon und NXP sollen vornehmlich Halbleiterchips für die Automobilindustrie produziert werden.

(Bild:  Grispb - stock.adobe.com)
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Der taiwanische Chiphersteller TSMC steht einem Medienbericht zufolge, kurz vor der Entscheidung einer Ansiedlung in Dresden. Heute solle bei der Vorstandssitzung des Unternehmens voraussichtlich der Beschluss dazu fallen, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Regierungskreise. Alle Formalitäten seien geklärt. Das Bundeswirtschaftsministerium wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Der Bund hat laut „Handelsblatt“ zugesagt, den Fabrikbau mit fünf Milliarden Euro zu unterstützen, und zwar aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) des Bundes. TSMC will in Dresden demnach vornehmlich Chips für die Automobilindustrie produzieren. Aus Kreisen der Bundesregierung hieß es dem Bericht zufolge, die Ansiedlung von TSMC sei ein enorm wichtiges Zeichen. TSMC will das Werk demnach in einem Gemeinschaftsunternehmen mit den Partnern Bosch, Infineon und NXP betreiben.

Sobald der TSMC-Vorstand grünes Licht gegeben hat, könnte das Unternehmen mit der Bundesregierung eine Absichtserklärung über die Förderung unterschreiben. Die endgültige Entscheidung über die Förderung müsste dann die EU-Kommission treffen.

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