Emag Tal der Tränen durchschritten
Zerbst (bk) – „Das zurückliegende Jahr war für uns ein schwieriges Jahr, ein Jahr der Anpassung“, erklärte Emag-Chef Norbert Heßbrüggen anlässlich einer Pressekonferenz im Emag-Produktionswerk
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Zerbst (bk) – „Das zurückliegende Jahr war für uns ein schwieriges Jahr, ein Jahr der Anpassung“, erklärte Emag-Chef Norbert Heßbrüggen anlässlich einer Pressekonferenz im Emag-Produktionswerk in Zerbst. Vor allem die Nachfrageschwäche der Automobilhersteller führte im Jahr 2006 zu einem Umsatzrückgang von rund 20 auf 406 Mio. Euro.
Sehr stark davon betroffen war das Emag-Produktionsunternehmen Heilig Automation GmbH in Heubach, zuständig auch fürs Automatisieren von Fertigungsanlagen für Automobilhersteller. Personelle und strukturelle Anpassungen waren unabdingbar. „Wir mussten leider die Anzahl der Mitarbeiter um 10% reduzieren und das Werk in Ulm schließen“, so Heßbrüggen.
Mittlerweile ist der Abwärtstrend gestoppt, das Tal der Tränen durchschritten. Der Auftragsbestand von 450 Mio. Euro ist der beste der Unternehmensgeschichte. „Fürs laufende Jahr peilen wir einen Umsatz von 430 Mio. Euro an“, gibt Heßbrüggen seiner Vertriebsmannschaft ein Ziel vor. Neue Kunden sollen dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen.
Der bisher sehr stark auf Automobilhersteller fokussierte Vertrieb wird deshalb neu formiert werden, um tiefer in Märkte eindringen und neue Kundengruppen erschließen zu können. Die Kauflust potenzieller Anwender stimulieren sollen auch neue Produkte wie die Schleifmaschine HGL 2 zur Wellenbearbeitung von Karstens, die neue Maschinengeneration von Naxos-Union zur Bearbeitung von Kurbelwellen bis 6 m Länge oder das zweispindlige horizontale Bearbeitungszentrum BA 321 von SW.
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