Zoff inklusive! Tarifrunde startet mit diametralen Meinungen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Mit weit auseinander liegenden Vorstellungen in den Köpfen von Arbeitgebern und Gewerkschaftlern haben in der Metall- und Elektroindustrie die Tarifverhandlungen begonnen ...

IG Metall und Betriebsräte pfeifen auf die schlechte Lage in der Metall- und Elektroindustrie. Ob die Situation ab Oktober durch Warnstreiks eskaliert, wird sich bald herausstellen. Denn heute starten die ersten Tarifverhandlungen.(Bild:  dpa)
IG Metall und Betriebsräte pfeifen auf die schlechte Lage in der Metall- und Elektroindustrie. Ob die Situation ab Oktober durch Warnstreiks eskaliert, wird sich bald herausstellen. Denn heute starten die ersten Tarifverhandlungen.
(Bild: dpa)

Den Auftakt der zunächst regionalen Verhandlungen in Sachen Tarife machten die Bezirke Baden-Württemberg, Bayern und Berlin-Brandenburg-Sachsen. Im Laufe der kommenden Tage sollen die Verhandlungen in weiteren Tarifgebieten beginnen. In mehreren Runden tasten die Tarifpartner dabei für gewöhnlich ab, wo ein Konsens gefunden werden kann. Ab Ende Oktober sind mit Ablauf der sogenannten Friedenspflicht allerdings auch wieder Warnstreiks möglich und aufgrund der Lage auch sehr wahrscheinlich, wie Experten prognostizieren. Die Gewerkschaft fordert nämlich 170 Euro für Azubis und sieben Prozent mehr Geld für alle anderen. Auf diese Formel habe sich die Gewerkschaft nach monatelangen Abstimmungen, Konferenzen und Beratungen geeinigt. Diese, wie es heißt, dritthöchste Forderung seit 30 Jahren, wird vor allem mit den Kaufkraftverlusten für die Arbeitnehmer in den zurückliegenden Hochinflationsjahren begründet. Arbeitgebervertreter hatten im Gegenzug auf die maue Konjunktur verwiesen und deshalb zum Teil für Nullrunden plädiert.

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