Werkzeugmaschinen Teamtec weiht neues Technologiezentrum ein

Redakteur: Rüdiger Kroh

Sein neues Technologiezentrum hat Teamtec jetzt eingeweiht. Der Neubau auf einer Fläche von 4000 m2 bietet dem Unternehmen Platz für individuelle Zerspanungslösungen.

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Teamtec-Geschäftsführerin Mireille Blum und Vertriebsleiter Claudio Lista sind froh über die Möglichkeiten, die das neue Technologiezentrum in bietet.
Teamtec-Geschäftsführerin Mireille Blum und Vertriebsleiter Claudio Lista sind froh über die Möglichkeiten, die das neue Technologiezentrum in bietet.
(Bild: Kroh)

Im Rahmen der elften Technologietage hat die Teamtec CNC-Werkzeugmaschinen GmbH ihr neues Technologiezentrum in Alzenau offiziell eingeweiht. „An unserem bisherigen Standort hatten wir unsere Kapazitätsgrenze erreicht”, erklärte Geschäftsführerin Mireille Blum. „Der Neubau auf einer Fläche von 4000 m2 bietet jetzt genügend Platz, um uns mit allen Maschinenreihen zu präsentieren und um weiter zu wachsen.“

Zweistöckiger Bürokomplex und Showroom

Neben dem zweistöckigen Bürokomplex steht eine 12 m hohe Halle mit 875 m2, die Lagerflächen sowie einen repräsentativen Showroom enthält. Dort sorgt ein 20-t-Kran für die Ein- und Ausbringung der CNC-Werkzeugmaschinen. „Damit sind wieder alle 35 Mitarbeiter aus Vertrieb, Anwendungstechnik und Service sowie die Maschinen unter einem Dach untergebracht”, freute sich Blum, die das Investitionsvolumen auf knapp 2 Mio. Euro bezifferte.

An den Technologietagen kamen fast 200 Besucher, um die CNC-Drehmaschinen des italienischen Herstellers Biglia und die Horizontal- und Vertikal-Bearbeitungszentren von OKK (Japan) unter Span zu sehen. Auf eine Stärke von Teamtec, die auch an den gezeigten Applikationsbeispielen deutlich wurde, verwies Vertriebsleiter Claudio Lista: „Wir sind nicht nur Händler, sondern erarbeiten auf Wunsch kundenspezifische Fertigungslösungen samt Prozesstechnik und Automatisierung.”

Sonderlösungen auf Standardbasis

Bei Biglia-Maschinen habe man sich als Tuning-Spezialist etabliert. „Wir bieten Sonderlösungen auf Standardbasis, wobei der Engineering-Aufwand von Jahr zu Jahr steigt”, sagte Lista. „Gerade Automatisierung wird in letzter Zeit immer stärker nachgefragt.” Zwischen 50 und 60 Biglia-Maschinen verkaufe man pro Jahr.

Mit den Bearbeitungszentren von OKK macht Teamtec etwa 10 % seines Umsatzes. „Diesen Anteil wollen wir noch steigern, denn bislang bieten wir noch nicht das ganze Produktspektrum von OKK an”, betonte Blum. Und Vertriebsleiter Lista ergänzte: „Langfristig sind auch hier jährlich 50 Maschinen realistisch.”

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