Erfolgreicher Bipolar Plate Day 2025 Technologien zur Umformung von Bipolarplatten 

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Aida Europe hat Ende letzten Jahres den Bipolar Plate Day 2025 in seinem Produktionswerk in Pavone del Mella ausgerichtet und rund 60 Fachleute aus 27 Unternehmen zu einem ganztägigen Austausch über innovative Technologien zur Umformung von Bipolarplatten begrüßt. 

Die Veranstaltung bot eine fokussierte Plattform für technischen Dialog, Zusammenarbeit und Wissenstransfer – mit klarem Schwerpunkt auf die präzise Fertigung von Bipolarplatten in skalierbaren Stückzahlen. Bipolarplatten zählen zu den anspruchsvollsten Komponenten in(Bild:  Aida)
Die Veranstaltung bot eine fokussierte Plattform für technischen Dialog, Zusammenarbeit und Wissenstransfer – mit klarem Schwerpunkt auf die präzise Fertigung von Bipolarplatten in skalierbaren Stückzahlen. Bipolarplatten zählen zu den anspruchsvollsten Komponenten in
(Bild: Aida)

Die Initiative bot eine fokussierte Plattform für technischen Dialog, Zusammenarbeit und Wissenstransfer – mit klarem Schwerpunkt auf die präzise Fertigung von Bipolarplatten in skalierbaren Stückzahlen. Bipolarplatten zählen zu den anspruchsvollsten Komponenten in Brennstoffzellen und Elektrolyseuren: Gefordert sind mikrometergenaue Präzision, enge Toleranzen, Wiederholgenauigkeit und dauerhafte Prozessstabilität. Diese Anforderungen stellen die Pressentechnologie und die Werkzeugsysteme vor besondere Herausforderungen und definieren die Maßstäbe für industrielle Serientauglichkeit.

Gewinnen Sie Erkenntnisse von Branchenexperten

(Bild: VCG)

Die Fachtagung zeigt, welche Potenziale in Ihrer Produktion ausgeschöpft werden können und bietet Lösungen, die Sie sofort in Ihrem beruflichen Alltag unterstützen. Dabei beleuchtet sie mit praxisnahen Vorträgen die verschiedenen Handlungsfelder, die zu einer Effizienzsteigerung beitragen. Neben den Maschinen selbst stehen dabei auch die nötigen Lösungen aus dem Peripheriebereich wie Werkzeuge, Qualitätssicherung, Instandhaltung, Handhabung und Simulation im Fokus.

Am Vormittag begrüßte Aida ein starkes Netzwerk aus Industrie, Forschung und Technologie. Experten des Fraunhofer‑Instituts für Produktionstechnik IPT, der Automatic‑Systeme Dreher GmbH, von Aperam, Borit NV, Precision Resource, Moldino und Labamie gaben tiefgehende Einblicke in Materialentwicklung, Werkzeugkonzepte, Schmierstrategien und fortschrittliche Umformprozesse. Die Beiträge zeichneten ein umfassendes Bild der aktuellen Trends und Perspektiven in der Bipolarplattenfertigung. Sie adressierten zentrale Themen wie die Umformung ultradünner Metallwerkstoffe bei konstant hoher Qualität und großen Stückzahlen. Im Fokus standen zudem die Sicherung von Prozesswiederholbarkeit und Werkzeugschutz. Hervorgehoben wurde auch die Bedeutung hochsteifer Pressenstrukturen, die Präzision über lange Produktionszyklen gewährleisten.

Ergänzend wurden kooperative Ansätze entlang der Wertschöpfungskette diskutiert, um die Industrialisierung zu beschleunigen und der wachsenden weltweiten Nachfrage gerecht zu werden.

Werksbesichtigung und eine Live-Demonstration

Das Programm war bewusst praxisnah konzipiert. Nach der Eröffnung und einer Einordnung von Aidas globaler Position in der Metallumformung setzten Beiträge vom Fraunhofer IPT und FCI den Forschungs- und Innovationsrahmen. Daran schlossen sich die detaillierte Vorstellung der DSF-BE1-Serie und eine strukturierte Review der Werkzeugversuche zu Bipolarplatten vom Juni 2025 an. Es folgten Präsentationen zu Automatisierung, der Edelstahlentwicklung sowie ein industrieller Erfahrungsbericht. Am Nachmittag standen eine geführte Werksbesichtigung und eine Live-Demonstration der Bipolarplattenumformung an der  Aida-Servo-Presse DSF-BE1-16000-300-120auf dem Programm.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation und Live-Demonstration der neuen DSF-BE1-Serie, die speziell für die Umformung von Bipolarplatten entwickelt wurde. Das Modell DSF-BE1-16000-300-120 kombiniert hohe Umformkräfte, großzügige Tischmaße und präzise Bewegungssteuerung. Mit einer Umformkapazität von 1.600 Tonnen und einem Tischformat von 3.000 × 1.200 mm bietet die Presse ausreichend Raum und Flexibilität für komplexe Werkzeuglayouts und mehrstufige Werkzeuge. Die hochsteife Pressenstruktur sichert maximale Bauteilgeometrie und trägt zur Verlängerung der Werkzeugstandzeiten bei – ein wesentlicher Hebel für wirtschaftliche Großserien. Ein Scotch-Yoke-Kinematiksystem sorgt für stabile Kraftübertragung, geringe Auffederung, gute Wiederholgenauigkeit sowie hoher Präzision der UT-Position des Stößels – kritische Parameter, wenn mikrometergenaue Ergebnisse gefordert sind.

Für die Live-Demonstration wurde ein vom Fraunhofer IPT entwickeltes Bipolarplatten-Werkzeug auf der DSF-BE1-16000 verwendet, sodass die Teilnehmenden realitätsnahe Umformbedingungen beobachten konnten. Die Performance der Anlage zeigte sich in der präzisen Steuerung von Stößelbewegung, Kraftaufbringung und Positionierung. Dies bestätigte die Eignung der DSF-BE1 für anspruchsvolle Bipolarplattenanwendungen. Präzision, Prozessstabilität und Reproduzierbarkeit wurden unter realen Bedingungen sichtbar. 

Kundenorientiertes Engineering

Ergänzend zum technischen Programm bot die Werksführung Einblicke in Fertigungsprozesse, Qualitätssicherung und Engineering-Kompetenzen von Aida. Sie verdeutlichte die langjährige Expertise des Unternehmens in der Konstruktion und Fertigung von Hochleistungspressen sowie die konsequente Integration von Innovation, Qualitätsstandards und kundenorientiertem Engineering in die Abläufe.

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