3. Quartal gecheckt Technotrans steigert den Umsatz erneut

Quelle: Pressemitteilung von Technotrans 3 min Lesedauer

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Der Umsatz bei Technotrans stieg im Neunmonatszeitraum um 12,7 Prozent. Das EBIT von 10,1 Millionen Euro lag dabei aber leicht unter Vorjahresniveau und damit unter den Erwartungen. Hier mehr Details.

Freude beim Technotrans-Konzern und natürlich im Vorstand! Denn man konnte erneut den Umsatz steigern. Von links: Peter Hirsch (CTO/COO), Michael Finger (CEO), Robin Schaede (CFO). Lesen Sie hier, wie sich der Konzern bisher entwickelt hat und was man prognostiziert.(Bild:  Technotrans / Just Photography)
Freude beim Technotrans-Konzern und natürlich im Vorstand! Denn man konnte erneut den Umsatz steigern. Von links: Peter Hirsch (CTO/COO), Michael Finger (CEO), Robin Schaede (CFO). Lesen Sie hier, wie sich der Konzern bisher entwickelt hat und was man prognostiziert.
(Bild: Technotrans / Just Photography)

Der Technotrans-Konzern erzielte in den ersten neun Monaten 2023 einen Konzernumsatz in Höhe von 199,3 Millionen Euro (Vorjahr: 176,8 Millionen). Hiervon entfielen 152,6 Millionen auf das Segment Technology und 46,7 Millionen auf das Segment Services, wie der Konzern berichtet. Das EBIT lag mit 10,1 Millionen Euro aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen im ersten Halbjahr leicht unter dem Niveau des Vorjahres (10,4 Millionen) und damit unter den Erwartungen. Die EBIT-Marge erreichte 5,1 Prozent (Vorjahr: 5,9 Prozent). Die zuletzt im Halbjahresbericht erläuterten temporären Ergebnisbelastungen wurden dabei reduziert. Das zeigt sich vor allem in der verbesserten EBIT-Marge von 6,2 Prozent im 3. Quartal. Der Free Cashflow beziffert sich mit 3,0 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Wert demnach signifikant um 8,3 Millionen Euro verbessert. Die Eigenkapitalquote blieb mit 53,0 Prozent stabil (31.12.22: 56,0 Prozent).

Spürbarer Rückgang der Konjunktur in Sicht

Die Fokusmärkte Plastics, Energy Management, Print sowie der Markt Laser & Machine Tools blieben die wesentlichen Wachstumstreiber, wie Technotrans ermittelt hat. Der Sektor Energy Management entfaltete mit einem Plus von 87 Prozent die höchste Dynamik. Ausschlaggebend hierfür seien eine kontinuierlich hohe Anzahl an Auslieferungen von Batterie-Thermomanagement-Systemen (BTMS) für Schienenfahrzeuge sowie die hoch laufenden Abrufe von Systemen für batteriegepufferte Ultra-Schnellladestationen. Darüber hinaus wurden wichtige Fortschritte beim Ausbau der Marktposition im Bereich der Flüssigkeitskühlung für Datencenter erzielt. Im Fokusmarkt Healthcare & Analytics wurde das Umsatzniveau des Vorjahres aber nicht erreicht, wie Technotrans zugeben muss. Die Ursache sei die zuletzt im Halbjahresbericht erläuterte kundenseitige Konsolidierung von Lagerbeständen. Die Situation habe sich im 3. Quartal indes aufgehellt, denn seit August habe sich die Abrufsituation wieder annähernd normalisiert. Der Auftragsbestand wurde durch das Abarbeiten von lieferkettenbedingten Auftragsrückständen auf rund 83 Millionen Euro reduziert. Das Book-to-Bill-Ratio notierte unverändert bei 0,9. Bei den Auftragseingängen zeigten sich in einzelnen Märkten aber erste Anzeichen einer gebremsten konjunkturellen Entwicklung.

Technotrans überprüft seine geltende Strategie

Seit Veröffentlichung der Strategie Future Ready 2025 im Jahr 2020 haben sich die Rahmenbedingungen grundlegend verändert, wie der Technotrans-Konzern sagt. Der Vorstand habe das zum Anlass genommen, eine externe Beratung mit der Überprüfung der seinerzeit getroffenen strategischen Annahmen zu beauftragen. Als wesentliches Ergebnis wurde die strategische Ausrichtung und Zielsetzung konzernweit aber im Grundsatz bestätigt. Die Kerntechnologie Thermomanagement wird durch globale Megatrends wie Elektrifizierung, Digitalisierung und Dekarbonisierung unterstützt und bietet ein anhaltend hohes organisches Wachstums- und Ergebnispotenzial. Mit der Fokussierung auf die Märkte Plastics, Healthcare & Analytics, Energy Management und Print würden nahezu alle für Technotrans attraktiven Marktsegmente bedient. Und mit Blick auf die angestrebte Wachstumsdynamik der Phase II der Strategie Future Ready 2025 wurden einzelne Bestandteile der Strategie geschärft. Hierzu zählen die Aspekte Modularisierung, der Ausbau des Seriengeschäfts, die Ausweitung des Serviceangebots, die geographische Fokussierung auf Europa und Nordamerika, eine globale Aufstellung von Vertrieb, Einkauf und Service sowie die Wahrnehmung von M&A-Opportunitäten. Darüber hinaus wird der Markt für hochspezifische Laseranwendungen zukünftig aufgrund der erbrachten Wachstumsraten und einer aussichtsreichen Perspektive als Fokusmarkt eingestuft.

Das ist der Technotrans-Blick in die Zukunft

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich im Jahresverlauf also weiter verschlechtert. Unabhängig von diesem herausfordernden Umfeld setzt Technotrans, wie oben bereits beschrieben, die Phase II der Strategie Future Ready 2025 konsequent um. Die Ergebnisse des Strategie Reviews würden dabbei bereits berücksichtigt. Mit Blick auf die Performance im Berichtszeitraum rechne der Vorstand für das Geschäftsjahr 2023 weiterhin mit einem Konzernumsatz am oberen Ende der Bandbreite, was zwischen 255 und 265 Millionen Euro bedeuten soll. Und das bei einer EBIT-Marge 5,0 Prozent bis 6,0 Prozent. Der Return on Capital Employed (ROCE) siedelt man derzeit in einem Bereich zwischen 13,0 und 14,0 Prozent an. Die mittelfristige Prognose habe unverändert Bestand. „Das Strategie Review bestätigt den von uns eingeschlagenen Kurs. Die erarbeiteten Adjustierungen sichern das geplante Umsatz- und Ertragspotenzial zusätzlich ab. Gleichzeitig ist es gelungen, innerhalb volatiler Rahmenbedingungen die Resilienz zu steigern. Auf dieser Basis werden wir den Weg in die nächste Entwicklungsstufe gehen“, sagt Michael Finger, Sprecher des Technotrans-Vorstandes.

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