Suchen

Gesponsert

Workplace Solutions Teil 1: So optimieren Sie Ihren Schaltschrankbau

Der Schaltschrankbau macht im Maschinenbau einen erheblichen Anteil aus. In Zeiten zunehmenden internationalen Wettbewerbs und steigenden Kostendrucks müssen Schaltschrankbauer ihre Prozesse ganzheitlich und optimal aufeinander abstimmen, um flexibel auf Anfragen reagieren und selbst ab Losgröße 1 schnell produzieren zu können.

Eine typische Szene im Arbeitsalltag eines Schaltschrankbauers.
Eine typische Szene im Arbeitsalltag eines Schaltschrankbauers.
(Bild: Weidmueller Interface GmbH & Co. KG / GIANNI CANALI - CALEIDOSTUDIO)

Unsere Serie „So optimieren Sie Ihren Schaltschrankbau“ zeigt in sechs ineinandergreifenden Teilen das Optimierungspotenzial in der gesamten Prozesskette des heutigen Schaltschrankbaus auf: von der Planungsphase, über Standardisierungsansätze bis hin zu Automatisierungs- und Halbautomatisierungslösungen. Und dies mit Fokus auf die individuellen Anforderungen heutiger Anwender – vom Mittelständler bis zum Großbetrieb.Unternehmen, die international wettbewerbsfähig sein wollen, müssen alle Prozesse rund um den Schaltschrankbau optimal gestalten. Wie entscheidend dies ist, zeigt beispielsweise die Studie „Schaltschrankbau 4.0“ des Instituts für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen ISW der Universität Stuttgart. Demnach binden im klassischen Schaltschrankbau die Arbeitsschritte Projektierung und Stromlaufplankonstruktion mehr als 50% der Arbeitszeit in der Planung. Weitere große Zeitfresser sind die Verdrahtung und die mechanische Bestückung – beide kommen zusammen auf über 70% des Arbeitszeitanteils.

Schaltschrankbauer stehen heute vor enormen Herausforderungen. Durch wachsenden Qualitätsanspruch und Kostendruck bei gleichzeitig fehlendem Fachpersonal, erhöhten Dokumentationsaufwand, geringen Stückzahlen und immer kürzeren Lieferzeiten entsteht zudem noch weiterer Druck.

Zu diesen Problemen kommt dann noch eine gewisse Planungsunsicherheit. Müssen zum Beispiel noch kurzfristig Änderungen in den Schaltschrank-Aufbau einfließen, kann der Zeitaufwand beispielsweise für veränderte Stromlaufpläne steigen, wenn diese nicht in funktionale Einheiten unterteilt sind. Ändern sich die Anforderungen an den Schaltschrank nach der Planung, stockt der Engineering-Prozess, weil das System in der Konstruktion angepasst werden muss. Deshalb sind Lösungen erforderlich, die die Prozesse im Schaltschrankbau wirtschaftlicher machen und ganzheitlichen Nutzen stiften.

Mehr Effizienz im Schaltschrankbau ist hier der entscheidende Erfolgsfaktor im Wettbewerb.

Optimierte Prozesse senken die Kosten

Eine Steigerung der Produktivität im Schaltschrankbau gelingt nur, wenn man alle Aspekte des Prozesses berücksichtigt – sowohl die Planung, die Installation als auch die Inbetriebnahme. Gelingt es, die zeitintensiven Prozesse zu optimieren, so verbessert sich automatisch auch die Kostensituation. Beispielsweise sind gerade beim Engineering zum Erstellen des Stromlaufplans die durchschnittlichen Kosten für die Arbeitszeit mit einem Stundenlohn von 68 Euro besonders hoch – in der Fertigung liegen sie laut VDMA bei 38 Euro.

Probate Mittel, um dieses Optimierungspotenzial zu heben, sind Standardisierung und Automatisierung sowie Lösungen, die prozessübergreifend wirken. Bei der Konstruktion und im Engineering lassen sich zum Beispiel funktionsorientierte Stromlaufpläne erstellen, wiederkehrende Funktionsmodule vordefinieren oder vorgefertigte Teilschaltungen nutzen, sodass die Arbeitszeit von durchschnittlich 32 auf 23 Stunden sinkt – zusätzliche Optimierung wie automatisierte Verdrahtung kann den durchschnittlichen Zeitbedarf nochmals um drei Stunden senken. Zudem steigt dadurch die Qualität der Konstruktion.

Praxisorientierte Lösungen

Genau an diesen Stellen setzen deshalb auch die Lösungsvorschläge der Anbieter an. Die einzelne Reihenklemme oder das passende Werkzeug sind zwar wichtig, aber der Gesamtprozess ist entscheidend. Den gilt es an allen Stellen ideal in seinen Teilbereichen aufeinander abzustimmen. Dies kann etwa eine mit dem CAE-System verbundene Beschriftungssoftware sein, mit der sich eine intelligente, automatisierte Bauteilmarkierung umsetzen lässt. Es kann auch ein Konfigurator sein, der den Nutzer beim Planen und Konfigurieren unterstützt und der natürlich auch mit dem CAE-System zusammenarbeitet. Automatisierte und digitalisierte Prozesse, die Schaltschrankbauer durch Einfachheit, Schnelligkeit und Verlässlichkeit unterstützen, schaffen Nutzen und konkrete Mehrwerte.

Eine Grundlage für die Standardisierung von Fertigungsprozessen ist die digitale Durchgängigkeit aller Daten. Wie diese nicht nur das Engineering vereinfacht, sondern auch zu deutlich mehr Planungssicherheit führt, zeigt der zweite Teil der Serie.

Weitere Informationen unter: weidmueller.de/workplace

Advertorial - Was ist das?

Über Advertorials bieten wir Unternehmen die Möglichkeit relevante Informationen für unsere Nutzer zu publizieren. Gemeinsam mit dem Unternehmen erarbeiten wir die Inhalte des Advertorials und legen dabei großen Wert auf die thematische Relevanz für unsere Zielgruppe. Die Inhalte des Advertorials spiegeln dabei aber nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.

(ID:46115681)