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Zahl der weltweiten Patentanmeldungen steigt seit 2000 stark an
Die Studie zeigt, dass das Interesse an der Terahertz-Technik ungebrochen ist. Dies untermauern die in den letzten zehn Jahren konstant gebliebenen Internet-Suchanfragen zu „Terahertz“. Die Anzahl der Publikationen weist eine jährliche Wachstumsrate von etwa 16 % auf. Dabei veränderte sich den Angaben zufolge der Schwerpunkt von nahezu ausschließlich wissenschaftlichen Veröffentlichungen in den Anfangsjahren zu mittlerweile etwa 55 % in ingenieurwissenschaftlichen Medien.
Auch die Zahl der weltweiten Patentanmeldungen steigt seit etwa dem Jahr 2000 mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 20 % stark an, teilt das SKZ mit. Mittlerweile sind weltweit über 20 kommerzielle Hersteller von Terahertz-Systemen (ohne universitäre und institutionelle Anbieter) verfügbar, sodass in der DACH-Region möglichen Interessenten über 30 Hersteller und Distributoren zur Seite stehen. Im Schnitt kommt jedes Jahr ein neuer Anbieter hinzu.
Als Zentren der Kommerzialisierung und Zielmärkte können vor allem Nordamerika, Asien und Europa mit Schwerpunkt Deutschland ausgemacht werden. Die verfügbare Systemvielfalt ist mittlerweile sehr breit gefächert. Dies betrifft das Funktionsprinzip wie vollelektronisch oder elektro-optisch sowie Puls- oder Dauerstrichbetrieb. Dabei werden Frequenzen von 0,02 bis 30 THz angeboten. Genauso breit gestreut ist der Studie zufolge das Preissegment für Terahertz-Systeme, das von rund 15.000 Euro bis weit über 250.000 Euro reicht. Auch die Bauformen sind vielfältig. Sie beginnen bei kleinen Turn-Key-Systemen mit nur 1 l Bauvolumen bis hin zu großvolumigen Laboranalyseapparaten mit über 300 l Gesamtgröße.
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