Umweltschutz EU-Umweltsiegel für Tesla-Fabrik in Grünheide

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Der US-Elektroautobauer Tesla ist für Grünheide mit dem europäischen Umweltsiegel EMAS ausgezeichnet worden und verpflichtet sich, weitere Umweltschutzziele zu erreichen ...

Tesla hat für den Umweltschutz im Rahmen des Werkes in Grünheide bei Berlin des EU-Umweltsiegel EMAS erhalten. Damit sind aber auch zukunftsgerichtete, weitere Maßnahmen verbunden ...(Bild:  G. Seltermann)
Tesla hat für den Umweltschutz im Rahmen des Werkes in Grünheide bei Berlin des EU-Umweltsiegel EMAS erhalten. Damit sind aber auch zukunftsgerichtete, weitere Maßnahmen verbunden ...
(Bild: G. Seltermann)

Tesla erhielt das EMAS-Siegel (Eco-Management and Audit Scheme) – in Bezug auf ein langfristiges Umweltmanagementsystem, bei dem es auf Einhaltung von Rechtsvorschriften und Verbesserung der Umweltleistung ankommt. Nachdem das Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin das Siegel erhalten hat, hört man schon die ersten Worte zu Zukunft des Umweltschutzes. So soll die Photovoltaik zukünftig weiter vorangetrieben werden. Der Werksleiter verwies außerdem auf das effektive Einsparen von Wasser. Auch seien als Ausgleichsmaßnahme bisher über zwei Millionen Bäume aufgeforstet worden – Tendenz steigend. Tesla will nicht zuletzt den Ausstoß klimaschädlicher Gase in Grünheide in Brandenburg senken, dabei Energie sparen und eben mehr Solarenergie erzeugen. Das geht zumindest aus dem Umweltbericht hervor, den man für die EU-Zertifizierung erstellt hat. Die Menge an Photovoltaikmodulen soll in diesem Jahr um bisher fünf auf 15 Megawatt-Peak (maximale Leistung) steigen.

Der Energie- und Wasserbedarf bei Tesla im letzten Jahr

Der direkte Energiebedarf habe 2024 bei knapp 419.503 Megawattstunden gelegen, so der Bericht. Davon machte Strom mit rund 234.603 Megawattstunden den Großteil aus, gefolgt von Erdgas mit 172.539, Diesel mit rund 12.355 sowie Propan mit sechs Megawattstunden. Tesla will das Erdgas aber durch eine Verringerung des Prozessheizungswassers über Abwärme einsparen. Der Ausstoß an Treibhausgasen lag demnach im vergangenen Jahr bei rund 39.667 Tonnen CO2. Der Wasserverbrauch (inklusive Sanitärwasser) kam dabei auf 2,16 Kubikmeter pro produziertem Fahrzeug. Das sei deutlich unter dem Branchendurchschnitt von rund 3,50 Kubikmetern pro Fahrzeug. Für das Prozessabwasser habe man inzwischen eine Recyclingquote von 100 Prozent erreicht, wie man betont. Die Bürgerinitiative Grünheide begrüße die Aktionen zwar, sei aber unter dem Strich eher skeptisch eingestellt, wie man sich denken kann.

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