Sozusagen unschuldig Ermittler weisen Tesla-Vorwürfe gegen IG Metall zurück

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Im Fall des Vorwurfs von Tesla, wonach ein IG-Metall-Mann illegale Aufnahme in Grünheide gemacht haben soll, gibt es erste Ermittlungsergebnisse ...

Jeder verneint! In der Tesla-Gigafabrik in Grünheide soll ein IG-Metall-Vertreter bei einer Sitzung illegale Aufzeichnungen des Verlaufs gemacht haben. Die Vorwürfe, die Tesla anführt, konnten von den Ermittlern nicht bestätigt werden, heißt es nun ...(Bild:  dpa)
Jeder verneint! In der Tesla-Gigafabrik in Grünheide soll ein IG-Metall-Vertreter bei einer Sitzung illegale Aufzeichnungen des Verlaufs gemacht haben. Die Vorwürfe, die Tesla anführt, konnten von den Ermittlern nicht bestätigt werden, heißt es nun ...
(Bild: dpa)

Nach Ansicht der Ermittler und der Staatsanwaltschaft Frankfurt an der Oder gibt es keine Belege dafür, dass in der Tesla-Fabrik in Grünheide von der Gewerkschaft IG Metall illegale Filmaufnahmen gemacht wurden. Auf einem fraglichen Notebook sei nichts gefunden worden. Auch sei das Mikrofon des Geräts zur fraglichen Aufnahmezeit nicht eingeschaltet gewesen. Der Streit zwischen dem Autobauer und der Gewerkschaft war bekanntlich im Rahmen der Betriebsratswahl und des vorherigen Wahlkampfes eskaliert. Denn Tesla hatte einem Gewerkschaftssekretär vorgeworfen, dass dieser mit seinem Laptop heimlich und unerlaubt die Betriebsratssitzung am 10. Februar aufgenommen hat und danach Strafanzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes sowie Verstoßes gegen das Betriebsverfassungsgesetz ein.

Tesla lässt das Ermittlungsergebnis kalt

Das Elon-Musk-Unternehmen zeigte sich nun aber auch wenig überrascht vom Ermittlungsergebnis. Denn, so die Argumentation: Die Erstellung einer Aufzeichnung und die Speicherung auf dem Laptop sei nicht die einzige technische Möglichkeit. Der Gewerkschaftssekretär habe den Laptop in der Sitzung mit dem Internet verbunden, im Browser Whatsapp geöffnet, das Mikrofon des Laptops aktiviert und darauf angesprochen, dann aber auf ein Versehen verwiesen und das Mikrofon ausgeschaltet. Das hat die IG Metall auch öffentlich eingestanden, wie Tesla erklärte. Es ist und bleibt laut Tesla daher unwahr, wenn die Gewerkschaft erneut öffentlich glauben machen will, dass es den aufgedeckten Vorfall gar nicht gegeben hat. Die IG Metall wies ihrerseits diese Darstellung zurück. Das Ermittlungsverfahren zum Vorwurf der Aufzeichnung soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft zeitnah abgeschlossen werden, sobald die Originalunterlagen abschließend geprüft worden sind.

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