Robotaxis Tesla verschiebt Robotaxi-Vorstellung auf Oktober

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Erst kündigte Elon Musk groß die Vorstellung eines Tesla-Robotaxis für August an – jetzt braucht der Elektroauto-Hersteller doch noch mehr Zeit.

Der Gewinn sinkt erneut und die Vorstellung des Robotaxis wird um zwei Monate verschoben. Das gab Musk am 23. Juli bekannt und enttäuscht damit die Erwartungen der Anleger, die Aktie bricht massiv ein.(Bild:  Tesla, Inc.)
Der Gewinn sinkt erneut und die Vorstellung des Robotaxis wird um zwei Monate verschoben. Das gab Musk am 23. Juli bekannt und enttäuscht damit die Erwartungen der Anleger, die Aktie bricht massiv ein.
(Bild: Tesla, Inc.)

Tesla verschiebt die Vorstellung seines Robotaxis um rund zwei Monate auf Oktober. Er habe noch einige Verbesserungen angeordnet, sagte Tesla-Chef Elon Musk am Dienstag (Ortszeit). Der neue Termin ist nun am 10. Oktober statt am 8. August. Weiterhin blieb offen, ob Teslas Robotaxi noch weiterhin Lenkrad und Pedale haben soll – und wann es tatsächlich auf die Straße kommen könnte.

Die Google-Schwesterfirma Waymo passiert derweil weitere Meilensteine in ihrem bereits aktiven Robotaxi-Fahrdienst. Die fahrerlosen Autos absolvierten schon mehr als zwei Millionen Fahrten mit Passagieren. Pro Woche gibt es aktuell rund 50.000 Fahrten, hauptsächlich in San Francisco und Phoenix. Alphabet will nun weitere fünf Milliarden Dollar in den Ausbau des Dienstes stecken, wie der Konzern mitteilte.

Waymo ist damit die klare Nummer eins im Robotaxi-Markt, spätestens seit der Konkurrent Cruise des Autokonzerns General Motors (GM), von einem Unfall gebremst wurde. Cruise stoppte im Oktober Fahrten in San Francisco und anderen Städten. Eines ihrer selbstfahrenden Autos hatte eine Fußgängerin überfahren und mehrere Meter mitgezerrt. Infolgedessen kündigte GM am Dienstag an, dass die Produktion eines neuen Cruise-Fahrzeugs ohne Lenkrad und Pedale auf unbestimmte Zeit verschoben werde.

Anstatt ein neues fahrerloses Auto zu entwickeln, setzt Waymo für selbstfahrende Wagen umgebaute Jaguar-Elektroautos ein. Auch Cruise will nun vorerst weiter modifizierte Fahrzeuge des GM-Modells Chevy Bolt verwenden. Ein Grund ist, dass Fahrzeuge ohne Lenkrad und Pedale auf US-Straßen weiterhin eine spezielle Genehmigung bräuchten, auch wenn die Steuerelemente nicht benutzt werden. Musk ließ offen, ob Tesla sich um eine solche Erlaubnis bemühen werde.

Musk behauptete, die autonomen Autos von Tesla sollten gleichermaßen überall funktionieren. Anders als der Ansatz von Waymo, die erst hochpräzise Karten neuer Gebiete für die Fahrzeuge anfertigen. Auch wiederholte Musk frühere Ankündigungen, dass Tesla-Besitzer ihre Fahrzeuge zeitweise in eine Flotte selbstfahrender Autos einbringen können sollen, um damit Geld zu verdienen. Das verspricht Musk allerdings schon seit Jahren.

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