Jetzt ist es raus!

Tesla streicht 400 Stellen in Grünheide

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Dennoch ergeben sich Fragen zur Tesla-Zukunft

Nach Ansicht von Redmann können die Mitarbeiter mit der Öffentlichmachung des Stellenabbaus aufatmen und erhielten Planungssicherheit. Dennoch wolle er seine Enttäuschung angesichts der ursprünglichen Ausbaupläne des Unternehmens nicht verschweigen. Der Schritt ließe nun durchaus Zweifel aufkommen, ob die Tesla-Fabrik nun im geplanten Umfang ausgebaut werden soll. Tesla will bekanntlich neben dem 300 Hektar großen bestehenden Werksgelände auf zusätzlich rund 170 Hektar einen Güterbahnhof, Lagerhallen und einen Betriebskindergarten errichten. Die SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag hält es für richtig, die Lage gemeinsam mit den Beschäftigten zu lösen, wie von Tesla angekündigt. Fraktionschef Daniel Keller warnte aber gleichzeitig davor, Wirtschaftsansiedlungen ständig schlechtzumachen.

Die Links-Fraktion sieht es weniger locker

Die Linke im Brandenburger Landtag sieht in der Ankündigung des US-Unternehmens nur den Anfang von weiteren unschönen Schritten des Unternehmens. Allein die Gesetze in Deutschland verhinderten kurzfristige Massenentlassungen und setzten Elon Musk Grenzen – das sei gut so. „Die Landesregierung darf das nicht einfach hinnehmen“, forderte der Linken-Fraktionschef Sebastian Walter. Wenn sie jetzt teilnahmslos zusehe, würden Entlassungen nach Gutdünken zum Alltag gehören. Man braucht sichere und gut bezahlte Industriearbeitsplätze. Doch davon, so Walter, ist man bei Tesla immer noch weit entfernt. Und der Ministerpräsident müsse die IG Metall im Kampf für einen Tarifvertrag aktiv unterstützen. Walter: „Nur so kann verhindert werden, dass Elon Musk weiter Wilder Osten in Grünheide spielt.“

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