AMB 2014 Industrie 4.0 bei Werkzeugmaschinen – Realität oder Fiktion?

Redakteur: Jürgen Schreier

Im September 2014 wird die AMB in Stuttgart wieder ihre Tore öffnen und mit Exponaten rund um die Werkzeugmaschine Fachbesucher aus aller Welt begrüßen. Ein wichtiges Thema wird natürlich Industrie 4.0 sein. Zu „intelligenten Produktion“ nehmen nachfolgend Aussteller der AMB 2014 und Wissenschaftler Stellung.

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(Bild: AMB)

Dynamische und zunehmend komplexe Fertigungsprozesse kennzeichnen die Anforderungen, denen der Werkzeug- und Werkzeugmaschinenbau gerecht werden muss, um eine immer effizientere und flexiblere Produktion zu gewährleisten. In solchen Innovationszyklen der Branche spielt der deutsche Südwesten und seine Clusterung weltmarktführender Firmen schon lange eine herausragende Rolle.

Alle zwei Jahre trifft sich die Branchenelite hier, „mitten im Markt“, auf dem Messegelände in Stuttgart zur AMB, eine der Top-5 Fachmessen für Werkzeugmaschinen und Präzisionswerkzeuge. Im September 2014 wird die AMB wieder ihre Tore öffnen und Fachbesucher aus aller Welt begrüßen.

Analyse von Maschinendaten für mehr Produktqualität

„Erfahrungsgemäß stellen viele Unternehmen ihre zukunftsweisenden Innovationen im Präzisionswerkzeug- und Werkzeugmaschinenbau erstmals auf der AMB der Öffentlichkeit vor“, betont Gunnar Mey, Projektleiter Präzisionswerkzeuge und Peripherie der AMB. „Egal, ob es um die intelligente Vernetzung der Produktionsmaschinen und –stätten geht, um die Analyse von Maschinendaten für mehr Produktqualität und weniger Fehler im Prozess, ob es um hochflexible, modulare Maschinenanlagen oder neue Serviceangebote rund um die intelligente Produktion geht: Auf der AMB wird es zu sehen sein.“

Einige Aussteller geben bereits einen Ausblick auf die AMB 2014 und Wissenschaftler beschreiben, wohin der Trend geht:

Vernetzte und intelligente Produktionsanlagen

Sensorgestützte, intelligent vernetzte Steuerungssysteme und drahtlos kommunizierende Produktionsmaschinen können Produktionsanlagen überwachen, optimieren, umgestalten. Dazu Christian Thönes, Vorstandsmitglied für Produktentwicklung, Technologie und Internationalisierung der Produktionsstätten der DMG Mori Seiki AG: „Für uns ist Industrie 4.0 Realität. Es geht um die Vernetzung von virtueller und realer Welt. Celos von DMG Mori vereinfacht und beschleunigt den Prozess von der Idee zum fertigen Produkt. Celos verbindet Werkstatt und übergeordnete Unternehmensstrukturen. Es geht besonders um das Wechselspiel, durch das wir Informationen und Kompetenzen des Anwenders, der das Wissen über die Prozesse und über die Umsetzung der Fertigung hat, abrufen. Er kann direkt in Echtzeit ändern, seine Informationen und Änderungen gehen wiederum in Echtzeit an die Arbeitsvorbereitung. Celos schafft die Basis einer durchgängig digitalisierten und papierlosen Fertigung und ist deswegen Kern einer intelligenten, vernetzten Produktion. Auf der AMB im kommenden Jahr sehen wir Celos an einer Vielzahl von DMG-Mori-Maschinen inklusive Celos Apps.“

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