Bearbeitungszentren Hedelius mit mehr Maschinen auf der EMO 2013

Redakteur: Jürgen Schreier

Nach einer erfolgreichen Hausmesse, die mehr als 500 Besucher nach Meppen lockte, bereitet sich das Werkzeugmaschinenunternehmen auf die EMO in Hannover vor. Auf dem nochmals vergrößerten Stand präsentiert Hedelius das komplette Drei- und Fünf-Achs-Programm inklusive einiger Neuheiten.

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Geschäftsführer Dennis Hempelmann: „Auf der EMO in Hannover zeigen wir das komplette Drei- und Fünf-Achs-Programm.“
Geschäftsführer Dennis Hempelmann: „Auf der EMO in Hannover zeigen wir das komplette Drei- und Fünf-Achs-Programm.“
(Bild: Hedelius)

Herr Hempelmann, Sie haben im April Ihre traditionelle Hausmesse veranstaltet. Wie ist diese in der Fachwelt angekommen?

Hempelmann: Wir waren sehr zufrieden. Mit mehr als 500 Besuchern haben wir einen neuen Rekord aufgestellt. Dadurch, dass wir die Hausmesse von zwei auf drei Tage verlängert haben, konnten wir den Besucherstrom etwas entzerren. Dies kam auch unserem Vertrieb entgegen, der die Kunden noch intensiver betreuen konnte.

Welche Neuheiten konnte man auf Ihrer Hausmesse in Augenschein nehmen?

Hempelmann: Zwei Neuheiten. Zum einen haben wir ein Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum mit einem Maschinenbett aus Mineralguss vorgestellt, zum anderen als Weltpremiere ein neues Schwenkspindel-Bearbeitungszentrum mit integriertem Rundtisch, das erstmals live zu sehen war. Die Maschine mit dem Mineralgussbett war bereits auf der Metall 2013 in München gezeigt worden. Während der Hausausstellung konnten wir unseren Kunden die Montage dieser Maschine im Werk nochmals näherbringen.

Die Nächste große Werkzeugmaschinenmesse ist die EMO im September. Auf welche Highlights am Hedelius-Stand dürfen sich die Besucher freuen?

Hempelmann: Auf der EMO werden wir das, was wir auf unserer Hausausstellung vorgestellt haben, dem internationalen Fachpublikum präsentieren. Wir haben den Messestand gegenüber der letzten EMO noch einmal vergrößert und können folglich eine Maschine mehr ausstellen. Damit sind wir in der Lage, das komplette Drei- und Fünf-Achs-Programm zu zeigen. Wir haben uns auf den Messen bisher vorwiegend „fünfachsig“ präsentiert, wollen aber in Hannover die Drei-Achs-Maschinen dazunehmen. Denn der Bedarf an an diesen Maschinen ist nach wie vor groß. Die Kunden sollen sehen, dass wir auch bei den Drei-Achs-Maschinen hervorragende Technik bieten.

Zum Schluss noch ein Blick zurück. Wie ist das Geschäftsjahr 2012 für Hedelius gelaufen?

Hempelmann: Das Jahr 2012 war für uns ein sehr erfolgreiches Jahr. Wir konnten fast an das Topjahr 2008 anknüpfen. In Deutschland haben wir unseren Umsatz gesteigert. Leider lief das Exportgeschäft nicht so ganz nach unserem Wunsch. Denn die südeuropäischen Länder haben nicht so mitgespielt, wie wir uns das ursprünglich vorgestellt hatten. Da gilt namentlich für Italien und Spanien. In einem gewissen Umfang ist auch das Geschäft mit Großbritannien wegen des ungünstigen Pfund-Wechselkurses zum Euro rückläufig gewesen. In Deutschland haben wir dagegen im vergangenen Jahr sogar mehr verkaufen können als im Spitzenjahr 2008.

* Das Interview führte Jürgen Schreier, MM-Redakteur

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