Aus acht wird eins Thyssenkrupp Steel stellt neuartigen Door Ring für Fahrzeuge vor

Quelle: Thyssenkrupp Steel 2 min Lesedauer

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Die Blechexpo 2025 nimmt Thyssenkrupp Steel als Chance wahr, um einen, wie es heißt, innovativen und materialeffizienten Door Ring für den Fahrzeugbau zu präsentieren ...

Thyssenkrupp Steel will mit dem innovativen Door Ring den Fahrzeugbau ein Stück weit günstiger und nachhaltiger machen. Lesen Sie hier, was der Konzern darunter versteht ...(Bild:  Thyssenkrupp Steel)
Thyssenkrupp Steel will mit dem innovativen Door Ring den Fahrzeugbau ein Stück weit günstiger und nachhaltiger machen. Lesen Sie hier, was der Konzern darunter versteht ...
(Bild: Thyssenkrupp Steel)

Thyssenkrupp Steel will mit dem Neukonzept Door Ring eine innovative Möglichkeit für die Automobilindustrie ins Feld führen, wie es heißt. Der Door Ring, der aus nur einem einzigen Tailored Blank gefertigt wird, ersetzt bis zu acht Einzelteile in der Fahrzeugstruktur. Dieser habe das Potenzial, den Karosserieleichtbau der Zukunft erheblich zu vereinfachen und gleichzeitig die Effizienz zu steigern, wobei man in Sachen Sicherheit keine Abstriche machen müsse. Der besagte Door Ring ist dazu ein Teil des Konzepts „InPart Solutions“, mit dem der Konzern gezielt die Komplexität in der Fahrzeugherstellung reduzieren möchte. Das Ziel ist es, durch Bauteilintegration den bisherigen Materialeinsatz, die Fügeoperationen und schließlich die Produktionskosten zu verringern, heißt es. Als Bestandteil eines ganzheitlich angelegten Leichtbaukonzepts beweise der Door Ring, wie sich Performance, Effizienz und Nachhaltigkeit in der Fahrzeugproduktion vereinen ließen. Die Entwicklung erfolgte laut Aussage von Thyssenkrupp Steel in enger Zusammenarbeit mit Baosteel Tailored Blanks, einem langjährigen Partner für maßgeschneiderte Formplatinen und Fügetechnologien. Durch die Möglichkeit zur Integration mehrerer Komponenten könnten Fahrzeughersteller die Produktionsprozesse vereinfachen und aufgrund des Leichtbauansatzes die Performance zukünftiger Fahrzeuge steigern.

Große Sprünge bei der Materialdicke schweißt man mittels Gonatech

Die Idee des Door Rings basiert laut Thyssenkrupp Steel auf einer maßgeschneiderten Platine, die verschiedene Stahlsorten mit lokal unterschiedlichen Eigenschaften (Dicke, Festigkeit und Beschichtung) kombiniert. Dabei kommen etwa hochfeste Materialien wie beispielsweise die Güten MBW 1200+AS, MBW 1500 sowie 1900+AS Pro immer genau dort zum Einsatz, wo sie für die Crash-Sicherheit und den Leichtbau am meisten gebraucht werden, heißt es weiter. Mangan-Bor-Stähle MBW mit Festigkeiten bis zu 1.900 MPa sorgten dabei für höchste Materialeffizienz. Simulationen mit der Referenzkarosserie eines Kompaktfahrzeugs hätte offenbart, dass so im Vergleich zu bisherigen Konstruktionen bis zu 5,8 Kilogramm pro Fahrzeug eingespart werden könnten. Die besonderen Herausforderungen bei der Herstellung des Door Rings – etwa die markanten Sprünge in puncto Materialstärke – werden unter anderem durch innovative Fügeverfahren wie das sogenannte Gonatech-Schweißen gemeistert, weil es Platinen ohne Entschichtung zu schweißen vermag und so Geld spart, wie Thyssenkrupp Steel erklärt. Nicht zu vergessen sei, dass der Door Ring aufgrund seiner Konstruktion ein vergleichsweise nachhaltiges Produkt ist. Denn es wird weit weniger Material benötigt als vorher und die Verringerung der Fahrzeugmasse spart Treibstoff und damit CO2.

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