Submarine Service Thyssenkrupp-U-Boot-Bau darf halbes Dutzend deutsche Boote überholen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der U-Boot-Experte Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hat einen Auftrag zur Modernisierung von sechs U-Booten der Bundesmarine erhalten, wie die dpa meldet.

Die U-Boot-Sparte von Thyssenkrupp hat auftragstechnisch seit Langem mehr als eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Denn zu einem Auftrag zum Bau neuer U-Boote kommt jetzt noch ein schönes Modernisierungspaket für mehrere Boote des Typs 212A (im Bild) der Bundesmarine.(Bild:  Bundesmarine)
Die U-Boot-Sparte von Thyssenkrupp hat auftragstechnisch seit Langem mehr als eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Denn zu einem Auftrag zum Bau neuer U-Boote kommt jetzt noch ein schönes Modernisierungspaket für mehrere Boote des Typs 212A (im Bild) der Bundesmarine.
(Bild: Bundesmarine)

Wie TKMS im Zuge dessen mitteilt, ist dafür ein Vertrag zwischen TKMS und dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz geschlossen worden. Dieser dreht sich um ein Gesamtvolumen von über 800 Millionen Euro, bei einer Laufzeit von zehn Jahren. Das sei ein bedeutender Servicevertrag, der die etablierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Deutschen Marine auch im Instandhaltungsbereich unterstreiche. Genauer gesagt, geht es dabei um die Modernisierung zentraler Systeme an Bord der Boote des Typs 212A. Betroffen sind insbesondere des Navigations- und das Führungs- und Waffeneinsatzsystem auf den bereits älteren Booten. Das Ziel sei es, die technische Überlegenheit der deutschen U-Boot-Flotte länger aufrechtzuerhalten.

Rund 18 Milliarden Euro stehen in den TKMS-Büchern

TKMS, laute eigener Aussage Weltmarktführer für nicht-nukleare U-Boote, ist damit bis Anfang der 2040er-Jahre ausgelastet. Im Dezember hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages nämlich außerdem den Bau von vier weiteren U-Booten der Klasse 212CD für die Deutsche Marine bewilligt. Damit sind zehn solcher Boote beauftragt, von denen sechs für Deutschland und vier für Norwegen bestimmt sind. Die TKMS-Entscheider rechnen nun damit, dass Norwegen ebenfalls die Option über zwei weitere Boote in Anspruch nimmt. Das Auftragsbuch beträgt nach TKMS-Angaben rund 18 Milliarden Euro. Die Werft bewerbe sich auch noch auf ein Bauprojekt von U-Booten für Kanada. Der Rüstungskonzern kann in Sachen Kapazität auf seine Hauptwerft in Kiel und auf eine Werft in Wismar zugreifen.

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