Stahl für Mobilität

Thyssenkrupp Steel zeigt Innovationen für den Automobilbau

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Leichtbau-Sitzstrukturen aus Stahl sind wirtschaftlich

Mit dem Einsatz hochfester Stähle von Thyssenkrupp Steel ließen sich schließlich moderne, vielfältige Anforderungen an Sitzkomponenten erfüllen. Denn moderne Fahrzeugsitze sollen bekanntlich leicht und dennoch crashsicher sein, aber nur wenig Bauraum beanspruchen sowie sich günstig produzieren lassen. Und das ohne Einschränkungen beim Komfort. Von hochduktilem eng toleriertem Warmband und Mittelband bis hin zu kaltgewalzten hochfesten Mehrphasenstählen finde man alles im Portfolio von Thyssenkrupp Steel, was gute Umform- und Fügeeigenschaften mit einschließe.

Dazu kommen die potenziellen Gewichtseinsparungen, wie es weiter heißt. Denn heute kommt ein durchschnittlicher Autositz auf rund 12,5 Kilogramm – allein, was die tragenden Sitzstrukturen angeht. Die Vorder- und Rücksitzstrukturen eines Autos bringen so insgesamt rund 50 Kilogramm Gewicht auf die Waage, wie der Blechexpo-Aussteller vorrechnet. Ein auf die speziellen Sitzanforderungen maßgeschneidertes Gütenportfolio an Stahlsorten kann aber dazu beitragen, das Gewicht um gut 15 Prozent zu senken – und das völlig kostenneutral, wie betont wird. Details, wie das zu schaffen ist, sowie Informationen über neue unbeschichtete Dual- und Complexphasenstähle mit Festigkeiten von 800 und 1.000 Megapascal erfahren Interessierte dann am Messestand.

Das leistet mikrolegierter Feinkorn-Baustahl

Und speziell bei sicherheitsrelevanten Bauteilen spielen außer der Zuverlässigkeit auch immer öfter Funktions- und Designaspekte eine Rolle, die höchstes Umformvermögen des Grundwerkstoffes erfordern, wie Thyssenkrupp Steel registriert. Genau dafür greifen die beiden neuen Mittelbandgüten precidur HSM 380 und HSM 420HD von Thyssenkrupp Hohenlimburg. Im Vergleich zu den mikrolegierten Feinkornbaustählen des Unternehmens würden sie bei gleicher Festigkeit ein erhöhtes Umformpotenzial ins Feld führen. Während der Entwicklungsphase der Materialien haben auch einzelne Kunden dasselbe getestet. Nach durchweg positiver Resonanz, fanden bereits Umstellungen auf eine Serienproduktion mit den neuen Werkstoffen statt. Weil diese alle Anforderungen der Normen DIN EN 10149 sowie VDA 239-100 erfüllten, könnten sie problemlos die bisherigen MC-Varianten ablösen.

Besonders dünne Elektrobänder für E-Motoren

Geht es um hohe Leistung und Energieeffizienz von Antriebsmotoren für Elektrofahrzeuge, gehe der Trend hin zu hochwertigen und besonders dünnen Produkten mit hohem Siliziumanteil, wie sie Thyssenkrupp Steel unter dem Markennamen powercore Traction anbietet. Zwei brandneue Elektrobandgüten der Produktfamilie powercore Traction befinden sich außerdem in der finalen Entwicklung und werden das Angebotssortiment in Kürze ergänzen. Die mit nur 0,25 Millimetern besonders dünnen Elektrobänder vom Typ NO25 verfügen zum Beispiel über sehr gute magnetische Eigenschaften und eine hohe mechanische Festigkeit. Die Neuentwicklungen von Thyssenkrupp Steel zeichneten sich darüber hinaus durch ihre sehr niedrigen Ummagnetisierungsverluste von 12,5 Watt pro Kilogramm beziehungsweise 13 Watt pro Kilogramm aus. Damit konnten sie gegenüber aktuellen Vergleichsgüten um bis zu 11 Prozent verbessert werden. Weiteres dann ab morgen in Stuttgart in Halle 10.

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